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Sebnitz will Turnhallen-Böden erneuern

Die Sporthallen an der Oberschule und am Gymnasium in Sebnitz sollen neue Böden bekommen. Die Zukunft einer dritten Halle indes ist ungewiss.

Sporthalle der Sebnitzer Oberschule "Am Knöchel": Fassade und Umkleiden sind schon saniert.
Sporthalle der Sebnitzer Oberschule "Am Knöchel": Fassade und Umkleiden sind schon saniert. © Archivfoto: Dirk Zschiedrich

Nachdem vor zwei Jahren die Umkleiden, Sanitärräume, Dach und Fassade der Turnhalle an der Sebnitz Oberschule "Am Knöchel" umfangreich saniert wurden, soll möglichst bald auch der Sportboden der Halle mitsamt den Spielfeldmarkierungen noch erneuert werden. Gleiches gilt für die Sporthalle am Goethe-Gymnasium.

Das ist zumindest der Wunsch der Stadt Sebnitz, die zu diesem Zweck jetzt Fördermittel aus einem Bundesprogramm beantragen wird. Das hat der Stadtrat beschlossen. Der neue Sportboden für die Halle am Gymnasium würde 27.500 Euro kosten, an der Oberschule, wo noch Schallschutzmaßnahmen und Malerarbeiten hinzukommen, sind es insgesamt 53.500 Euro. Die Förderquote liegt bei 45 Prozent. 

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Die Sanierungen seien angesichts des Abnutzungsgrades und der Forderungen von TÜV und Unfallkasse dringend erforderlich, heißt es seitens der Stadtverwaltung. Das bestätigte in der jüngsten Ratssitzung Stadtrat Paul Löser (Grüne), bis 2019 selbst noch Schüler am Sebnitzer Goethe-Gymnasium. Die schiefe Spielfeldmarkierung in der Turnhalle habe immer wieder für kontroverse Diskussionen gesorgt. So manches Spiel wäre wohl mit intakter Markierung wohl anders verlaufen, erklärte Löser.

Wenn Sebnitz in das Förderprogramm aufgenommen wird, könnten die Hallenböden in den Sommerferien 2021 erneuert werden. Sicher ist das noch nicht. Mit dem letzten Förderantrag im Jahr 2018 hatte die Stadt kein Glück. 

Ungewiss ist unterdessen die Zukunft der Jahnturnhalle in Sebnitz. Danach hatte Stadtrat Rainer Böhme (Linke) gefragt, da diese Sportstätte im Zusammenhang mit den Fördermitteln nicht mit auftauchte. Oberbürgermeister Mike Ruckh (CDU) erklärte, der Stadtrat müsse sich grundsätzlich darüber verständigen, ob die Jahnturnhalle weiterhin als Sporthalle gewollt und gebraucht werde. Die Diskussion soll während der kommenden Klausurtagung geführt werden.    

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