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Wasserfallstraße in Lichtenhain gesperrt

Der Fahrrad- und Wanderweg von Lichtenhain ins Kirnitzschtal wurde beim jüngsten Unwetter schwer beschädigt. Die Zukunft ist ungewiss.

Von Dirk Schulze
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Unpassierbar: Die Wasserfallstraße in Lichtenhain ist unterspült, der Asphalt stellenweise aufgebrochen.
Unpassierbar: Die Wasserfallstraße in Lichtenhain ist unterspült, der Asphalt stellenweise aufgebrochen. © Stadt Sebnitz

Nach und nach wird das ganze Ausmaß des Unwetters vom 17. Juli in der Sächsischen Schweiz bekannt. Wie die Stadt Sebnitz jetzt mitteilt, wurde auch die Talstraße in Lichtenhain durch den Starkregen und das folgende Hochwasser so schwer beschädigt, dass sie komplett gesperrt werden muss - auch für Radfahrer und Fußgänger. Die Straße führt von Lichtenhain hinunter ins Kirnitzschtal zum Lichtenhainer Wasserfall und ist auch als Wasserfallstraße bekannt.

Entlang des gesamten Straßenverlaufs haben Mitarbeiter der Stadtverwaltung Ausspülungen festgestellt, stellenweise ist der Asphalt aufgebrochen, die Entwässerung ist defekt. Die Ufermauern des Lichtenhainer Bachs entlang der Straße sind unterspült und das Bachbett beschädigt. Die Stadt Sebnitz rechnet hier mit einem Schaden von rund einer Million Euro.

"Begehen oder Befahren sind lebensgefährlich"

Schlamm bedeckt die Fahrbahn der Straße von Lichtenhain hinunter ins Kirnitzschtal.
Schlamm bedeckt die Fahrbahn der Straße von Lichtenhain hinunter ins Kirnitzschtal. © Stadt Sebnitz

„Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist völlig ungewiss, ob und wenn ja, wann die sogenannte Wasserfallstraße in ihrer Befahrbarkeit wieder hergestellt werden kann“, sagt Oberbürgermeister Mike Ruckh (CDU). Die Straße sei derzeit unpassierbar und ist deshalb für jeglichen Verkehr gesperrt. "Begehen oder Befahren sind lebensgefährlich", teilt die Stadt Sebnitz mit.

Für Autos war die schmale Straße ohnehin schon seit Jahren gesperrt, Radfahrer und Wanderer konnten sie jedoch weiterhin als Verbindung ins Kirnitzschtal nutzen. Bereits 2015 waren Schäden an der Stützmauer festgestellt worden, die zu dieser Einschränkung führten.