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Bautzen

So entstehen sorbische Ostereier

Volkskünstler sind am Wochenende im Bautzener Haus der Sorben zu erleben. Sie zeigen, wie die kleinen Kunstwerke entstehen.

Melanie Baier führt auf dem Sorbischen Ostereiermarkt die Kunst des Eierverzierens vor. © Carmen Schumann

Bautzen. Sorbische und deutsche Volkskünstler aus der Ober- und Niederlausitz werden am Wochenende auf dem Sorbischen Ostereiermarkt im Haus der Sorben das Verzieren der Eier demonstrieren.

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Besucher können erleben, wie aus einem Hühnerei ein kleines Kunstwerk wird. Die Eiermaler bedienen sich dabei der traditionellen sorbischen Verziertechniken – Wachsen, Bossieren, Kratzen und Ätzen.

Tradition wird weitergegeben

Natürlich können die Ostereier mit den typischen Motiven auch erworben werden. Die bunten sorbischen Ostereier bewahren bis auf den heutigen Tag ihren ursprünglichen Zauber. Erfreulicherweise haben auch dieses Jahr viele Volkskünstler ihr Kommen zugesagt. Hier in Bautzen kann man erleben, wie diese Tradition in der Familie weitergereicht wird: So sind z. B. Mutter und Tochter oder Großmutter und Enkel bei der Arbeit zu sehen. In einer Sonderausstellung im Haus der Sorben werden die Preisträgerkollektionen aus dem Wettbewerb „Schönstes sorbisches Osterei“ zu sehen sein.

Wer Lust verspürt, selbst ein Ei zu verzieren, hat dazu die Möglichkeit. Außerdem kann man Wissenswertes über die Geschichte und Kultur der Sorben erfahren. Auch für die Kinder werden interessante Sachen vorbereitet. Sie können sich unter Anleitung selbst „ihr“ Osterei bemalen oder sich beim Waleien – einem Spiel mit Ostereiern – versuchen, ihr Osterbild ausmalen und noch vieles mehr.

Der Ostereiermarkt findet am Sonnabend und Sonntag, jeweils von 10 bis 18 Uhr statt.