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DSC-Volleyballerinnen kämpfen sich zum zweiten Sieg

In Wiesbaden gewinnt das Team von Trainer Alexander Waibl mit 3:2. Doch eine andere Erkenntnis ist wichtiger.

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In Wiesbaden die beste Punktelieferantin des DSC: Kapitänin Jennifer Janiska.
In Wiesbaden die beste Punktelieferantin des DSC: Kapitänin Jennifer Janiska. © kairospress

Wiesbaden. Kapitänin Jennifer Janiska hat die Volleyballerinnen des Dresdner SC zum zweiten Sieg in der noch jungen Bundesliga-Saison geführt. Die 28-jährige Außenangreiferin war beim knappen 3:2-Auswärtssieg (25:20, 25:23, 23:25, 18:25, 15:11) mit 23 Punkten nicht nur die erfolgreichste Punktesammlerin, sondern Janiska übernahm in den spielentscheidenden Situationen immer wieder die Verantwortung.

„Es war sicher kein berauschendes Spiel, aber wichtig ist am Ende, dass wir es gewonnen haben. Daraus können die Mädels wieder Kraft und Motivation für die kommenden Aufgaben ziehen“, sagte DSC-Trainer Alexander Waibl. Mit den zwei Punkten nach dem Tiebreaksieg verbesserte sich seine Mannschaft in der noch wenig aussagekräftigen Tabelle auf Rang sechs. „Solche Erfolgserlebnisse gerade in einem so engen Match brauchen wir“, so Waibl.

Zwei Heimspiel binnen vier Tagen

Trotz einer kleinen Infektwelle konnte er den kompletten 13-köpfigen Kader mit nach Wiesbaden nehmen – was mit Blick auf die bevorstehenden Aufgaben auch eine wesentliche Erkenntnis war. Denn für die Dresdnerinnen geht es nun Schlag auf Schlag.

Am Mittwoch treffen sie in der heimischen Margon-Arena auf Schwarz-Weiß Erfurt, am Samstag kommt es dann im Pokal-Viertelfinale – ebenfalls in Dresden – zum mit Spannung erwarteten Duell gegen Vizemeister SC Potsdam. Zum Ligaauftakt vor drei Wochen hatte der DSC gegen Potsdam mit 1:3 verloren. (ald)