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Der Fall Frehse und die Folgen, nicht nur im Turnen

Im Bundestag-Sportausschuss geht es um Fehler im System statt um einzelne Personen. Danach wird dennoch erneut die Entlassung der Trainerin gefordert.

Von Tino Meyer
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Konsequenzen im deutschen Turnen soll es geben, vor allem im Anstellungsverhältnis der Trainer. Hier Bundestrainerin Ulla Koch (links) mit ihrer Chemnitzer Kollegin Gabriele Frehse bei der WM 2014.
Konsequenzen im deutschen Turnen soll es geben, vor allem im Anstellungsverhältnis der Trainer. Hier Bundestrainerin Ulla Koch (links) mit ihrer Chemnitzer Kollegin Gabriele Frehse bei der WM 2014. © Archiv: GES/Nils B. Bohl

Berlin. Auf die Gelegenheit hat Matthias Große lange warten müssen: eine Einladung in den Sportausschuss des Deutschen Bundestages. Schon 2010 wollte er mit der Ausschussvorsitzenden Dagmar Freitag (SPD) sprechen. Damals ging es um seine Lebensgefährtin und Weltklasse-Eisschnellläuferin Claudia Pechstein, die wegen erhöhter Blutwerte gesperrt wurde. Und vor knapp einem halben Jahr hätte die Partei „Die Linke“ den 53-jährigen Große, seit Juni 2020 Präsident des Eisschnelllauf- und Shorttrack-Verbands, gern eingeladen, das scheiterte am Veto der anderen Fraktionen.

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