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Dynamo gewinnt klar in Duisburg

Die Erfolgsserie der Dresdner hält an. Der 3:0-Sieg beim MSV Duisburg ist so deutlich wie verdient - der Liveticker zum Nachlesen und die ersten Reaktionen.

Dynamo hat in Duisburg allen Grund zur Freude. Den Dresdnern gelingen drei Treffer.
Dynamo hat in Duisburg allen Grund zur Freude. Den Dresdnern gelingen drei Treffer. © osnapix

Duisburg/Dresden. Aller guten Dinge sind... eigentlich drei. Aber bei Dynamo klappt es auch mit dem vierten Sieg in Folge. Die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski liefert erneut eine abgeklärte Leistung: defensiv sattelfest, offensiv effizient. Nach der 1:0-Führung durch Philipp Hosiner in der ersten Halbzeit sind die Schwarz-Gelben nach der Pause hellwach, spielen die Duisburger nach Standards aus. Patrick Weihrauch und Christoph Dafener erhöhen auf 3:0.

Das sind die ersten Reaktionen:

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Dynamos Trainer Markus Kauczinski fand auch die erste Halbzeit schon ordentlich. "Das war nicht einfach zu spielen. Duisburg hat uns alles abverlangt", sagte er danach bei Magenta-TV. Seine Erklärung für den deutlichen Aufwärtstrend: "Die Jungs wachsen zusammen, man erkennt Situationen wieder wie beim Tor von Christoph Dafener, das hatten wir im Training schon mal probiert. Sie schauen sich nur noch an."

Patrick Weihrauch, der den Eckball vor dem Tor zum 3:0 gespielt hatte, sieht das genauso: "Wir sind einfach glücklich, es war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Man sieht auch bei den einstudierten Standards, wie wir zusammengewachsen sind Das merkt man von Spiel zu Spiel, dass wir auch Bock haben, das zusammen zu machen. So gehen wir in jedes Spiel und warum soll die Serie nicht noch weitergehen."

Nächster Gegner ist am Samstag der KFC Uerdingen im Rudolf-Harbig-Stadion. "Wir nehmen alles mit, versuchen das auszubauen, immer weiterzumachen, nicht groß darüber nachdenken, einfach auf jedes Spiel freuen."

Dagegen hält die Krise beim MSV Duisburg trotz des Trainerwechsels an. Der neue Chefcoach Gino Letterie ist stocksauer, wie er sagt: "25 Minuten reichen nicht im Fußball, es müssen 90 sein. Wir kassieren drei Gegentore nach drei Standards. Für mich ist es absolut unverständlich, wie sich eine gesamte Abwehr bei einem Einwurf ausspielen lässt. So etwas kann man nicht trainieren. Das ist Wahnsinn, das geht gar nicht."

Und MSV-Torwart Leo Weinkauf ist "komplett wütend. Wie wir auftreten und Dresden einladen, das geht nicht. So etwas können wir hier nicht abliefern."

Schlusspfiff: Dynamo gewinnt so klar wie verdient mit 3:0 beim MSV Duisburg und setzt sich in der 3. Liga weiter vorn fest.

89. Minute: Dritter und letzter Wechsel: Julius Kade kommt für Paul Will.

85. Minute: Königsdörffer verfehlt das Tor mit seinem Schuss. Der Drops ist gelutscht, für Dynamo geht es jetzt darum, in den letzten sechs Minuten die Null zu halten. Es wäre bereits das sechste Mal in der Saison.

82. Minute: Gelbe Karte für Marco Hartmann. Es ist seine vierte in dieser Saison, wäre alsi für das Heimspiel am Samstag gegen Uerdingen nicht gesperrt.

77. Minute: Nächster Tausch bei den Schwarz-Gelben: Agyemang Diawusie kommt für Philipp Hosiner, der sein fünftes Saisontor erzielt hat.

75. Minute: Was macht eigentlich ... Kevin Broll? Dynamos Torwart fängt erst eine Eingabe und dann eine hohe Flanke sicher weg, ansonsten ist er bislang nicht gefordert. Duisburg hatte noch keine klare Chance, was an der gut organisierten Defensive der Dresdner liegt, aber auch an den eigenen Unzulänglichkeiten in der Offensive. Da geht bisher nicht viel für den MSV. Dynamo führt mit 3:0.

70. Minute: Erster Wechsel bei Dynamo positionsgetreu im offensiven Mittelfeld. Patrick Weihrauch - mit Tor und Vorlage einmal mehr sehr auffällig - geht vom Platz, Marvin Stefaniak ist neu im Spiel.

65. Minute: Der MSV hat nicht wirklich eine Antwort. Dynamo könnte das noch konsequenter ausspielen, aber sie bleiben dran und die 3:0-Führung steht.

55. Minute: Das ist mal ein furioser Start in die zweite Hälfte. Dynamo macht keine Kompromisse und legt sofort nach. Weihrauch bringt den Eckball flach in den Strafraum, dort steht Daferner völlig frei und macht das 3:0.

53. Minute: Da ist das Ding! Erst hatten die Duisburger noch vor Hosiner geklärt. Doch dann macht es Dynamo schnell und direkt. Nach Einwurf von Meier verlängert Hosiner per Kopf, Daferner setzt sich gegen Fleckstein durch, legt auf Weihrauch ab - und der verwandelt sicher. Sein erstes Saisontor. Es steht 2:0.

Philipp Hosiner hat Dynamo mit seinem Tor in der 25. Minute in Duisburg in Führung gebracht.
Philipp Hosiner hat Dynamo mit seinem Tor in der 25. Minute in Duisburg in Führung gebracht. © osnapix

46. Minute: Es geht weiter in Duisburg, Dynamo vorerst unverändert.

Pause. Dynamo liegt verdient vorn, ist aber in diesem Spiel noch lange nicht durch. Duisburg wehrt sich weiter, aber wenn der MSV mal durchkommt, ist immer noch ein Dresdner dazwischen - wie kurz vor dem Halbzeitfpiff Tim Knipping. Das 1:0 durch Hosiner ist bisher der einzige Treffer in der Partie.

42. Minute: Dynamo hat das gut im Griff, kommt aber selbst auch kaum durch. Bleibt es bis zur Pause beim 1:0?

35. Minute: Nächste gute Chance. Weihrauch zieht einen Freistoß aufs kurze Eck, MSV-Torwart Weinkauf klärt zur dritten Ecke, die aber nichts einbringt. Danach geht ein Kopfball von Daferner drüber. Es bleibt beim 1:0 für die Schwarz-Gelben.

25. Minute: Und nun ist es doch schon passiert. Klasse Angriff der Dresdner nach Einwurf von Sebastian Mai. Christoph Daferner behauptet den Ball, dann geht es über Yannick Stark auf links zu Jonathan Meier, dessen Eingabe nutzt Philipp Hosiner zum Führungstor für Dynamo.

25. Minute: Dynamo übernimmt mehr und mehr die Spielkontrolle, aber Duisburg hält mit Kampf dagegen. Das wird ein hartes Stück Arbeit für die Dresdner.

14. Minute: Die erste echte Tor-Annäherung von Dynamo: Einen Lupfer von Ransford-Yeboah Königsdörffer kratzt MSV-Torwart Leo Weinkauf gerade so heraus.

8. Minute: Die Partie beginnt zweikampfbetont. Schreckmoment für Dynamo: Nach einem Kopfballduell knickt Paul Will um, muss behandelt werden. Julius Kade macht sich bereit für einen Wechsel, für Will geht es aber weiter.

Zweikämpfe bestimmen das Spiel: Wilson Kamavuaka (l.) vom MSV Duisburg hier gegen Dynamo-Stürmer Christoph Daferner.
Zweikämpfe bestimmen das Spiel: Wilson Kamavuaka (l.) vom MSV Duisburg hier gegen Dynamo-Stürmer Christoph Daferner. © osnapix

1. Minute: Schiedsrichter Franz Bokop, 30 Jahre, aus Vechta in Niedersachsen hat die Partie angepfiffen. Vorsicht: In den drei Spielen, die er in dieser Saison bisher geleitet hat, gab es jeweils einen Platzverweis - zuletzt für Lübecks Co-Trainer Lukas Pfeiffer.

Trainer Markus Kauczinski schickt in Duisburg die gleiche Startelf auf den Platz, die am Mittwoch beim 2:0-Sieg gegen Unterhaching überzeugt hatte:

Dynamo beginnt mit: Broll - Mai, Hartmann, Knipping - Königsdörffer, Stark, Will, Meier - Weihrauch - Hosiner, Daferner.

Dabei hätte man angesichts der zwei intensiv geführten, kraftraubenden Partien am vergangenen Samstag in Rostock und zuletzt gegen Unterhaching mit personellen Veränderungen rechnen können. Bei der Pressekonferenz vorab hatte der Trainer gesagt, er sei hin- und hergerissen. Zumal einige Spieler leicht angeschlagen waren, Alternativen bieten sich in Dynamos Luxuskader ja genügend. Nun erklärt Kauczinski bei Magenta-TV: "Die Jungs, die auf dem Platz stehen werden, haben es sich verdient für ihre Leistung zuletzt, auch im Training waren sie gut. Von daher gab es keinen Grund."

Der Chefcoach könnte mit Wechseln während der Partie reagieren. Als Ersatzspieler sind außer Torwart Patrick Wiegers die Offensivspieler Pascal Sohm, Agyemang Diawusie und Marvin Stefaniak mit in Duisburg, für die Defensive Kevin Ehlers, Robin Becker und Julius Kade.

Für Co-Trainer Heiko Scholz ist es auch die Rückkehr an eine alte Wirkungsstätte. Beim MSV war er von 2003 bis 2009 Assistenz- und mehrmals Interimscoach. "Ich freue mich, wieder mal hier zu sein. Das war eine herrliche Zeit", sagte der 54-Jährige.

"Es sind halt drei Spiele, aber trotzdem hat uns das vom Selbstvertrauen her irrsinnig nach vorne gebracht. Jetzt haben wir einfach eine Konstanz drin, nicht nur mit den Siegen, sondern auch wie wir auftreten. Und auch mit dem Toreschießen klappt es immer besser", sagt Philipp Hosiner, der beim 2:0 am Mittwoch gegen Unterhaching seinen vierten Saisontreffer erzielte, bei Dynamo-TV.

Mit dem Blick zurück will und kann er sich in dieser englischen Woche allerdings nicht aufhalten. "Das Spiel ist jetzt abgehakt. Es geht am Sonntag schon weiter. Dann wartet in Duisburg die nächste schwere Aufgabe", betont der Torjäger, was Marco Hartmann, der 1:0-Torschütze des Haching-Spiels, unterstreicht. "Regenerieren, regenerieren, trainieren ist nicht, und am Sonntag wieder Fußball spielen", fasst der Abwehrchef das Programm für die Tage zwischen den beiden Spielen zusammen.

Eindeutig ist die Konstellation: Dynamo geht als klarer Favorit in das Spiel gegen kriselnde Duisburger, die erst zwei von zwölf Spielen gewinnen konnten, den Trainer wechselten, aber unter dem neuen Chefcoach Gino Lettieri noch sieglos sind. Hartmann bezeichnet dies als eklige Ausgangslage und mahnt via Dynamo-TV seine Mitspieler: "Wir haben uns in der Tabelle verbessert, aber vor allem ein Grundgefühl bekommen für das, was wir von uns erwarten sollten und erwarten müssen - in jedem Spiel. Und so geht es weiter, nicht so viel auf die Tabelle gucken."

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