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"Ich falle komplett durchs Raster": Spitzensportlerin bekommt keine Förderung

Klippenspringerin Iris Schmidbauer gewinnt EM-Gold für Deutschland. Doch gefördert wird die Dresdnerin nicht. Ihr Beispiel zeigt, wie lückenhaft und ungerecht das System ist.

Von Daniel Klein
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Wenn Iris Schmidbauer, wie hier im italienischen Polignano a Mare, in die Tiefe stürzt, schauen Tausende zu. Staatliche Förderung erhält sie nicht.
​ Wenn Iris Schmidbauer, wie hier im italienischen Polignano a Mare, in die Tiefe stürzt, schauen Tausende zu. Staatliche Förderung erhält sie nicht. © Foto: Red Bull Content Pool/Mauro Puccini

Dresden. Es war ein historischer Erfolg, als im Sommer 2022 in Rom die Goldmedaille um den Hals von Iris Schmidbauer baumelte. Das erste Mal stand High Diving im Programm einer Schwimm-EM – und die Wahl-Dresdnerin war die Premieren-Siegerin. Seit 2017 startete sie zudem viermal für den Deutschen Schwimmverband (DSV) bei Weltmeisterschaften. Es gibt nicht viele DSV-Athleten, die solch eine Bilanz vorweisen können.

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