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Ein Wochenende fast zum Vergessen: So spielten Dresdens Top-Mannschaften

Niederlagen bestimmten das Sportwochenende bei den Dresdner Volleyballerinnen, Handballern und Basketballern. Für die Titans ist es die sechste Pleite in Folge. Nur den Eislöwen gelingt ein wichtiger Sieg.

Von Alexander Hiller
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Am Einsatz mangelte es nicht. Die Titans-Basketballer (hier im Foto Till Isemann) verloren trotzdem ihr sechstes Spiel in Folge.
Am Einsatz mangelte es nicht. Die Titans-Basketballer (hier im Foto Till Isemann) verloren trotzdem ihr sechstes Spiel in Folge. © kairospress

Dresden. Bei den Profis von Handball-Zweitligist HC Elbflorenz saß der Stachel der Enttäuschung tief. Das Team von Trainer André Haber hatte in der Ballsportarena den Aufstiegsaspiranten ASV Hamm-Westfalen eine Halbzeit lang vor große Rätsel gestellt, doch am Ende ziemlich deutlich mit 26:30 (17:16) verloren.

Grund dafür war eine unerklärlich schwache Phase der Hausherren direkt nach dem Wiederanpfiff. Magere drei Treffer gelangen der Mannschaft um Kapitän Sebastian Greß in den ersten 15 Minuten des zweiten Durchgangs. Danach lagen die Gäste mit 25:20 in Führung und spielten diesen Vorsprung bis zum Schlusspfiff extrem routiniert nach Hause. „Die zweite Halbzeit ist für mich echt schwer erklärbar, nachdem wir im ersten Durchgang gegen einen Aufstiegsanwärter insgesamt 17 Treffer erzielen und auch bei einer perfekten Halbzeit locker 20 Tore machen können“, sagte Haber.

DSC-Volleyballerinnen verlieren im Tie-Break

Im ersten Spiel der Zwischenrunde der Volleyball-Bundesliga der Frauen ist der Dresdner SC knapp an einer Überraschung vorbeigeschrammt. Das immer noch personell dezimierte Team von Trainer Alexander Waibl unterlag am Samstag beim Hauptrundensieger Schweriner SC nach 2:0-Satzführung mit 2:3 (25:21, 26:24, 26:28, 25:27, 7:15), nahm so aber immerhin einen Punkt mit.

„Ich kann der Mannschaft für ihren hervorragenden Einsatz nur ein Kompliment machen. Man hat aber schon nach zwei Sätzen gesehen, dass wir körperlich Probleme hatten“, sagte Waibl.

Negativtrend bei den Titans

Die Basketballer der Dresden Titans rennen weiter einem Erfolgserlebnis hinterher. Die Gastgeber kassierten am Sonntag in der 2. Basketball-Bundesliga vor 1.869 Zuschauern in der Margon-Arena gegen den Tabellensiebten Kirchheim eine empfindliche 73:84-Niederlage (45:47) – für das Team von Trainer Fabian Strauß bereits die sechste Niederlage nacheinander.

Es ist zumindest eine Ergebniskrise, in der sich die Titans aktuell befinden. Mittlerweile sind die Dresdner in der Tabelle auf Rang zwölf des 18er-Feldes abgestürzt. Daran konnte auch die Nachverpflichtung des Amerikaners Casey Benson nichts ändern. Der 28-Jährige wurde vor knapp zwei Wochen für den immer noch verletzten Spielmacher Grayson Murphy verpflichtet.

Eislöwen gelingt wichtiger Sieg

Erleichterung nach diesem Auswärtssieg: Die Dresdner Eislöwen haben am Sonntagabend die wichtige Partie in der DEL 2 gegen den Tabellenzehnten EHC Freiburg mit 4:0 (1:0; 3:0; 0:0) gewonnen. Durch die Siege zuvor von Freiburg und Rosenheim bleibt die Mannschaft von Cheftrainer Niklas Sundblad dennoch Vorletzte, konnte aber den Rückstand auf Rang zehn und damit einen Pre-Play-off-Platz verkürzen. Für die Eislöwen trafen Adam Kiedewicz, David Rundqvist und Justin Florek gleich zweimal.

VC-Volleyballer siegen im Sachsen-Derby

Der VC Dresden hat derweil das Sachsen-Derby in der 2. Volleyball-Bundesliga Süd gewonnen. Das Team von Trainer Peter Hesse setzte sich am Samstag bei den L.E. Volleys in Leipzig mit 3:1 (25:20, 25:23, 23:25, 25:22) gewonnen. Der Tabellenzehnte aus Dresden schob sich dank der drei Zähler noch enger ans Mittelfeld der zweithöchsten deutschen Spielklasse heran.