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Stoppschild schon wieder umgefahren

Zum 25. Mal ist das Verkehrszeichen an der Marienbrücke bei einem Unfall gefällt worden - dieses Mal von einem Taxifahrer. Der Stadt reicht es jetzt.

© Sven Ellger

Von Christoph Springer

Zum 25. Mal ist am Wochenende das Stoppschild an der Ecke Devrientstraße/ Marienbrücke bei einem Unfall umgefahren worden. Dieses Mal war es ein Taxifahrer, der das Verkehrszeichen in der Mitte der Mündung mit seinem Auto getroffen hat. Am Montagmorgen hat die Stadt ein neues Schild aufgestellt.

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Es passierte am Sonnabendvormittag: Der 41-Jährige fuhr mit seinem Hyundai-Taxi auf der Marienbrücke von der Neustadt kommend in Richtung Magdeburger Straße. Er wollte Richtung Terrassenufer fahren und nahm die verbotene Abkürzung von der Brücke nach links in die Devrientstraße. Dabei fuhr er über die Sperrlinien, welche die Fahrt über das Straßenbahngleis Richtung Neustadt verbieten. Dann fällte er mit seinem Auto das Schild. Der 41-Jährige wurde nicht verletzt, der Sachschaden betrug rund 3 000 Euro.

Der Mann war im Dienst und musste den Unfall deshalb melden. Nur in solchen Fällen kann die Polizei die Unfallfahrer regelmäßig zur Rechenschaft ziehen. Anders war das im November 2017, als ein Autofahrer das Schild umfuhr und danach flüchtete.

Die Stadt plant, die Mündung umzubauen. Bis Ende September soll ein Provisorium fertig sein, das das Linksabbiegen von der Brücke in die kleine Seitenstraße unmöglich macht, sagte Reinhard Koettnitz, der Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes. Dazu gehören Bordsteinkanten, die die erlaubten Kurven nachbilden und Autos im Weg sind, die von der Marienbrücke kommen. Auf einer kleinen Mittelinsel mit solchen Bordsteinkanten steht dann das Stoppschild, das jetzt ungeschützt in der Mitte der Mündung platziert ist. Allerdings sind daran rot-weiße Bleche befestigt, die von der Brücke aus zu sehen sind und auf das Hindernis aufmerksam machen sollen.

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Schon deutlich früher will die Stadt die Sperrfläche auf den Straßenbahngleisen der Marienbrücke erweitern. Das soll noch im ersten Halbjahr 2018 passieren. Sie reicht dann bis etwa in Höhe der Elbe-Kaimauer auf Altstädter Seite. Dazu lief in der Adventszeit 2017 ein Test, bei dem mehrere Wochen lang nur eine Autospur in Richtung Altstadt befahren werden konnte. „Es wurden die Staulängen erfasst, die Zahl der Autos und die Fahrgeschwindigkeiten“, sagte Koettnitz. „Das hat sich nicht negativ auf den Autoverkehr ausgewirkt und war positiv für die Straßenbahnen.“