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Touristin stirbt nach Hai-Attacke in der Karibik

Eine US-Amerikanerin ist im Bahamas-Urlaub beim Stehpaddeln von einem Hai angegriffen und getötet worden. Die Suche nach einer dort vermissten Deutschen geht indes weiter.

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Unklar blieb, welche Hai-Art die Frau angriff.
Unklar blieb, welche Hai-Art die Frau angriff. © Symbolfoto: dpa

Nassau. Eine US-Amerikanerin ist im Urlaub auf den Bahamas von einem Hai getötet worden. Die Frau aus Boston im US-Bundesstaat Massachusetts sei am Montag beim Stehpaddeln in der Nähe ihres Hotels im Westen der Insel New Providence von einem Hai angegriffen worden, sagte die Polizei auf der bevölkerungsreichsten Insel des Karibik-Staats örtlichen Medien.

Ein Rettungsschwimmer habe die Frau und ihren ebenfalls paddelnden Begleiter, der unverletzt geblieben sei, mit einem Schnellboot aus dem Wasser geholt. Trotz Wiederbelebungsversuchen hätten Noteinsatzkräfte die schwer an der rechten Körperseite verletzte Frau für tot erklären müssen.

Ein Jetski-Vermieter, der den tödlichen Vorfall vom Strand aus beobachtete, sagte der Zeitung "The Nassau Guardian", er habe noch gesehen, wie das Paar lachend und redend ins Wasser gegangen sei.

Unklar war, welche Hai-Art die Frau, die je nach Bericht Anfang oder Mitte 40 gewesen sein soll, angriff. Erst Ende November war den örtlichen Medien zufolge eine 47-jährige Deutsche nach einem Haiangriff während eines Tauchausflugs nahe der Insel Grand Bahama vermisst gemeldet worden. Die Suche nach ihr läuft laut "The Nassau Guardian" weiter. (dpa)