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Torbogenhaus kann verkauft werden

Ein Niederländer hatte das Gebäude in Radibor gekauft. Nach seinem Tod war vieles offen. Nun ist alles geklärt.

Von Kerstin Fiedler
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In Radibor kann das Torbogenhaus verkauft werden.
In Radibor kann das Torbogenhaus verkauft werden. © Uwe Soeder

Radibor. Als Anfang 2007 der Gemeinderat Radibor beschloss, das Torbogenhaus für einen symbolischen Euro an einen Niederländer zu verkaufen, gab es viele Hoffnungen, dass dieses Haus bald die Dorfmitte verschönert. Immerhin ist das Gebäude eines der ältesten in Radibor. Doch es kam anders. Denn es geschah nichts, außer ein bisschen Farbe an der Fassade. Jetzt kommt nun endlich Bewegung in die Sache.

Als der Besitzer 2014 starb, hatte die Gemeinde die Hoffnung, das Haus zurückzubekommen, weil es eine Rückfallklausel im Kaufvertrag gab. Allerdings gab es da Fallstricke beim Grundbucheintrag. Alle Erben mussten unterschreiben und den Erbschein aus den Niederlanden vorlegen. Erst jetzt konnte der Radiborer Bürgermeister Vinzenz Baberschke (CDU) mit dem Sohn des Käufers bei der Notarin alles eintragen lassen, damit das Torbogenhaus wieder der Gemeinde gehört. Zum Glück gibt es einen Kaufinteressenten aus der Gemeinde, der seinen Firmensitz dort ansiedeln will. „Wir werden hoffentlich im nächsten Gemeinderat darüber sprechen können“, sagt Baberschke. Für ihn ist nun eins klar: „Ich mache nie wieder Kaufverträge mit ausländischen Interessenten.“