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Vier Tricks für das Backen von Pfefferkuchen

Pfefferkuchen sollten nicht nur gut aussehen, vor allem schmecken müssen sie. © Foto: Unsplash

Gar nicht so einfach: Es gibt einiges zu beachten, wenn man Pfefferkuchen richtig backen will.

Teig: Der Teig braucht ein paar Monate Zeit. Damit er nicht vergammelt, kommt Honig rein. Das macht den Pfefferkuchen süß und konserviert zugleich den Teig.

Gewürze: Der besondere Pfefferkuchengeschmack kommt durchs Lebkuchengewürz. In der klassischen Mischung sind fünf bis sechs verschiedene Gewürze drin, sagt der Geisinger Bäckermeister Ronny Nestler. Als Beispiele nennt er Koriander, Zimt, Muskatnuss, Nelken und Kardamom. Aber Vorsicht!, warnt René Clausnitzer, Konditormeister bei der Bäckerei Degenkolb in Schlottwitz. „Bei zu vielen Gewürzen wird es seifig im Mund.“

Backzeit: Das Schlimmste, was dem Pfefferkuchen passieren kann: Ihn zu lange im Ofen lassen, sagt Petra Oertel vom Altenberger Tourist-Info-Büro, selbst leidenschaftliche Plätzchen-Bäckerin. Patrick Hammer, Bäcker bei Degenkolbe, rät, die Pfefferkuchen bei 170/180 Grad für zehn bis zwölf Minuten zu backen.

Abkühlung: Ist der Pfefferkuchen fertig, soll er für ungefähr drei Tage noch mal frische Luft bekommen und feucht gelagert werden, d.h. in einem kühleren Zimmer, in dem die Backware die Raumfeuchtigkeit aufnehmen kann. (SZ/ks)