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Meißen

Weine und Sekte werden bald in Ockrilla gekeltert

Das Weingut Proschwitz investiert 1,3 Millionen Euro in neue Technik. Auch die Vinothek im Schlosshof wird gebaut.

Rund 1,3 Millionen Euro will das Weingut Schloss Proschwitz für die Qualitätssicherung investieren. Auch im Schlosshof wird fleißig gebaut. © Claudia Hübschmann / Symbolbild

Meißen/Niederau. Das Weingut Schloss Proschwitz wird in diesem Jahr rund 1,3 Millionen Euro im Technikbereich für die Qualitätssicherung investieren. Das teilt das Weingut mit. Angeschafft wurden neue Fülltechnik, neue Tanks, eine Verpackungseinheit, eine Flaschenwaschanlage und weiteres.

 Auch für die kleine Sektmanufaktur wurde Maschinentechnik, sowie eine Füll-und Dosage-Einheit neu beschafft. Bis zum 30. Juni soll alles fertig sein. Voran gehen auch die Bauarbeiten für die neue Vinothek im Schlosshof. 

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Im ehemaligen Pferdestall im Erdgeschoss des Dienerhäuschens vis-a-vis des Schlosses wurden in den vergangenen Monaten statische Maßnahmen durchgeführt, Mauerwerk freigelegt und saniert sowie erste Arbeiten für die Neuverlegung von Elektro- und Sanitärversorgung abgeschlossen. 

In Kürze sollen die denkmalschutzgerechten Arbeiten für die Erweiterung des Kellerraumes neben der künftigen Schlossvinothek beginnen. Im Spätsommer soll die Eröffnung stattfinden. Bei den Ausbaumaßnahmen handelt es sich um Investitionen in Höhe von rund 350 000 Euro.

 Auf dem Schlossgelände soll zudem der historische Schlosskeller denkmalschutzgerecht durch einen zweiten Ausgang besser erschlossen und künftig als Schaukeller genutzt werden. Die Bauarbeiten hierfür beginnen in Kürze.

Gebaut wird auch in Ockrilla, dem Standort des modernen Barrique-Kellers. Nachdem der Keller im Weingutshof in Zadel verkauft wurde, werden ab 1. Juli 2019 ausschließlich am Standort Ockrilla Sekte und Weine gekeltert. Dazu wird derzeit der Barrique-Keller erweitert. Außerdem werden neue Unterstellmöglichkeiten für Traktoren und andere Maschinen und eine Werkstatt eingerichtet.

Mit einem positiven Resümee ist die zweitägige Hausmesse auf Schloss Proschwitz zu Ende gegangen. An beiden Tagen, Sonntag und Montag, kamen jeweils rund 350 Gäste und Weinliebhaber der Einladung nach und verkosteten interessiert und sachkundig Sekte, Weine und Destillate aus der aktuellen Kollektion des Weingutes und der Meissener Spezialitätenbrennerei. 

Auch der zweite Tag, der traditionell den Gastronomen und Fachhändlern vorbehalten ist, hatte große Resonanz. Das Weingut konnte sich in diesem Jahr über besonders zahlreiche hochkarätige Auszeichnungen für seine Weine freuen.

Die Besucher der Hausmesse konnten sehen, dass es im Schlosspark überall blüht. Im vergangenen Herbst wurden Tausende Blumenzwiebeln in die Erde gebracht, die nun prachtvoll weiß, rot und gelb leuchten und den Park lebendig machen. (SZ)