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Welche Pläne hat Pro Herrnhuter Bahn?

In Oderwitz stellt der Verein seine Ideen in einer Informationsveranstaltung vor. Es soll nicht dabei bleiben.

Von Anja Beutler
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Dass Personenzüge im Herrnhuter Bahnhof halten, ist das Ziel des Vereins Pro Herrnhuter Bahn.
Dass Personenzüge im Herrnhuter Bahnhof halten, ist das Ziel des Vereins Pro Herrnhuter Bahn. © Repro/Archivbild: Rafael Sampedro

Die Befürworter des Bahnverkehrs auf der früheren Herrnhuter Strecke können nun auch den Oderwitzer Bürgern ihre Ideen vorstellen. Wie Vereinsvorsitzender Björn Scholz  von Pro Herrnhuter Bahn mitteilte, habe man mit Bürgermeisterin Adelheid Engel diesen Termin vereinbart. In der Nachbargemeinde Kottmar hatte es bereits drei derartige Einwohnerversammlungen gegeben, bei denen sich der Verein in den Ortsteilen präsentieren konnte.

In der Veranstaltung, die am Mittwoch, dem 26. Februar um 18.30 Uhr in der Aula der Oberschule beginnt, geht es um die künftigen Nutzungsmöglichkeiten der stillgelegten Bahnstrecke von Oberoderwitz bis Niedercunnersdorf. Die Bahnbefürworter, die extra einen Verein gegründet haben, um agieren zu können, wollen die 1998 letztmals für den Personenverkehr genutzte Strecke für den Schienenverkehr erhalten. Sie bieten sich als Partner an, um die Gleise zunächst für touristische Angebote und im Endeffekt für den Nahverkehr wieder nutzbar zu machen. Parallel dazu laufen die Vorbereitungen des Landkreises, die Strecke vom Eisenbahnbundesamt entwidmen zu lassen, um dann das Grundstück zu kaufen und in einen Radweg umzuwandeln.

Oderwitz ist nach Kottmar die zweite der drei betroffenen Gemeinden, in denen sich der Verein mit seinen Vorstellungen präsentiert. Für Herrnhut gibt es einen solchen Termin allerdings noch nicht, teilte Björn Scholz auf Nachfrage mit. Man sei zwar in gutem Kontakt, es gebe aber noch kein Signal aus der Verwaltung, dass es auch da einen solchen Termin geben werde.

Im April werden sich die Bahnbefürworter im Kreisentwicklungsausschuss und im Technischen Ausschuss des Kreises vorstellen, damit auch die Kreisräte konkretere Erkenntnisse erhalten. Im Mai selbst wird es dann bei einem Sonderkreistag Thema sein. Dann wird es auch um die Ergebnisse eines vom Kreis in Auftrag gegebenen Gutachten gehen.

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