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Meißen

Welches E-Bike passt zu mir?

Ein Spezialist des Fachhändlers Fahrradkette beantwortet am Montag alle Fragen rund ums E-Bike im neuen DDV Lokal.

Trekkingrad, E-Rennrad, E-Mountainbike oder faltbares E-Rad: Das Angebot auf dem Markt ist sehr vielfältig und für den Laien kaum mehr überschaubar. Deshalb gibt es im Meißner DDV Lokal jetzt Ratschläge von einem Spezialisten.
Trekkingrad, E-Rennrad, E-Mountainbike oder faltbares E-Rad: Das Angebot auf dem Markt ist sehr vielfältig und für den Laien kaum mehr überschaubar. Deshalb gibt es im Meißner DDV Lokal jetzt Ratschläge von einem Spezialisten. ©  dpa

Der Siegeszug des Fahrrads mit Elektromotor ist nicht mehr aufzuhalten. „Früher wurde das E-Bike oft hauptsächlich als ein Angebot für Senioren betrachtet. Das ist aber längst überholt“, so Silvio Kunze, Chef des Fachhändlers Fahrradkette in einem Gespräch mit der SZ.

Mittlerweile gibt es Modelle für Kinder, für Mountainbiker und Rennradler. Ein Vorteil besteht darin, dass sich der Nutzer immer im idealen Trainingsbereich befindet. Wer den Gegenwind nicht liebt, kann dem mithilfe des Elektormotors etwas entgegensetzen. Die Aufzählung der Vorteile ließe sich beliebig fortsetzen. 

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Dass die Zahl der verkauften E-Bikes im laufenden Jahr die Millionengrenze überschreiten wird, ist so gut wie sicher. Die Importzahlen des Statistischen Bundesamts zeigen für die ersten sechs Monate einen Anstieg der Nettoimporte um 29,5 Prozent. Mehr als 470.000 E-Bikes wurden demnach bis Juni nach Deutschland eingeführt, Ausfuhren sind davon bereits abgezogen. Im gesamten Vorjahr lagen die Nettoimporte bei 625.000 Rädern. Dazu kamen noch Hunderttausende Elektroräder aus heimischer Produktion.

Am Montag, dem 30. September, ist das Fachgeschäft Fahrradkette, welches Filialen in Coswig, Weinböhla, Riesa, Pirna und Freital unterhält, im DDV Lokal zu Gast. Der frisch eröffnete Event-Laden liegt auf der Elbstraße 7. Ab 18.30 Uhr wird ein Spezialist der Fahrradkette dazu beraten, worauf beim Kauf eines E-Bikes geachtet werden sollte.

Für viele Radfahrer eignet sich ein E-Trekkingrad, mit dem man sowohl auf der Straße wie auch auf Feldwegen gut zurechtkommt. Wer Sport treibt, für den kann etwa ein E-Rennrad oder ein E-Mountainbike passend sein. Auf ein faltbares E-Rad im Kleinformat zurückgreifen könnten Pendler, die auch öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Denn das nimmt in der Bahn nicht viel Platz ein. Wer ein S-Pedelec ins Auge fasst, das statt bis 25 bis zu 45 km/h unterstützt und rechtlich als versicherungspflichtiges Kleinkraftrad gilt, sollte wissen: Kinderanhänger sind bei dieser Art E-Bikes nicht erlaubt.

Ein weiterer entscheidender Punkt ist die Stromversorgung. Wer eine Batterie mit weniger Kapazität kauft, spart beim Preis und auch an Gewicht. Und das Ersatzteil ist bei möglichem Akkuversagen billiger. Am weitesten verbreitet sind derzeit Akkus mit 400 bis 500 Wattstunden, die eine Reichweite von 60 bis 80 Kilometer besitzen. Rainer Hauck vom Verkehrsclub Deutschland rät, auf eine Garantie zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistung zu achten. Denn Batterien sind Verschleißteile, denen vor allem niedrige Temperaturen zusetzen. (SZ mit dpa)

Zum E-Bike-Tag wird im DDV Lokal das Trek Powerfly Sport E-Bike vorgestellt. Aufgrund begrenzter Platzkapazitäten wird eine vorherige Anmeldung nötig unter der Nummer: 03521 476799.