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Döbeln

WGF richtet Wohlfühl-Treff ein

Die Räume sollen den Zusammenhalt der Mieter stärken. Private Nutzung ist aber nicht ausgeschlossen.

Sven Viehrig (links) und Tino Hütter übergeben den Schlüssel für die Begegnungsstätte der WGF in Hartha an Karin Cvancara.
Sven Viehrig (links) und Tino Hütter übergeben den Schlüssel für die Begegnungsstätte der WGF in Hartha an Karin Cvancara. © Frank Korn

Hartha. Die Räume im Erdgeschoss des Hauses Damaschkestraße 6 in Hartha haben eine wechselvolle Geschichte. Zunächst dienten sie als Wohnung der Ersten Wohnungsgenossenschaft (EWG) Hartha, später wurden Büros daraus.

Doch nun haben die Räume eine neue Bestimmung. Sie dienen den Genossenschaftsmitgliedern als Begegnungsstätte. Nach der Fusion der EWG mit der Wohnungsgenossenschaft Fortschritt (WGF) Döbeln war hier zunächst das Büro untergebracht. Das zog später in die Nordstraße 27 um. „Beim 1. WGF-Spezial, das wir im vergangenen Jahr in Hartha organisiert haben, stellten wir fest, dass die Räumlichkeiten doch sehr beengt waren“, sagte Tino Hütter, kaufmännischer Vorstand der WGF.

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Die Lösung lag auf der Hand, es musste mehr Platz geschaffen werden. Das geschah mit einem Wanddurchbruch, wodurch aus zwei kleinen Räumen ein großer wurde. Ein neu verlegter Fußboden, frisch gestrichene Wände und neue Möbel sorgen für eine wohlige Atmosphäre. Eine Verbesserung will WGF-Vorstand Sven Viehrig aber doch noch vornehmen. „Die Küche ist noch etwa spartanisch eingerichtet, die werden wir noch ein wenig erweitern“, sagt er.

Die beiden Vorstände übergaben den Schlüssel für die Begegnungsstätte an Karin Cvancara. Unter ihrer Leitung ist ein Ehrenamtskreis entstanden. „Unser Team, zu dem auch Monika Koch, Ingrid Geißler und Sabine Berger gehören, hat in den vergangenen Monaten schon einiges organisiert“, sagt Karin Cvancara. Sie spricht von Kegelnachmittagen, Buchlesungen und Wanderungen. „Es soll jeden Monat etwas los sein“, sagt die rührige Rentnerin, die bis 2012 Vorstand der EWG war, und sich ehrenamtlich in der Wohnungsgenossenschaft engagiert.

Die Kosten für den Umbau können die Vorstände gar nicht genau beziffern. „Es ist vieles über unseren Handwerker Sven Müller gelaufen. Ihm gebührt dafür große Anerkennung“, sagt Viehrig. Die Organisation des Projekts lag in den Händen von Sven Hentsch, Mitarbeiter Technik und Bauen.

Viehrig freute sich über das Engagement der Mitglieder, aber auch über den ersten Besuch. Die Diakonie Döbeln brachte als Einweihungsgeschenk eine Stele aus Holz mit zwei Topfpflanzen. „Die Räume sind schön geworden, jetzt müssen sie nur noch mit Leben erfüllt werden“, so Viehrig. Die erste Veranstaltung war dann auch gleich noch am Mittwochnachmittag angesetzt. Beim 2. WGF-Spezial in Hartha ging es um das Thema: „Müssen Rentner Steuern zahlen?“

Die Begegnungsstätte soll aber nicht nur als Treff für die WGF-Mitglieder dienen, so die Vorstellung von Sven Viehrig. „Die Mitglieder können auch gern ihre Geburtstage oder ähnliche Feste hier feiern“, sagt er. Allerdings müsse für die Nutzung ein Unkostenbeitrag gezahlt werden.

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