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Winterdienst ist gesichert

Glashütte setzt beim Räumen und Streuen wieder auf die Hilfe von Privaten. Diese werden in verschieden Orten aktiv.

Von Maik Brückner
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© © Symbolfoto: dpa

Die Stadt Glashütte hat sich auf den Winter vorbereitet. Weil der städtische Bauhof personell und technisch nicht in der Lage ist, alle kommunalen Straßen, Wege und Plätze von Schnee und Eis zu befreien, hat die Stadt wieder mehrere Privatunternehmen als Dienstleister verpflichtet. Demnach werden sechs Unternehmen mithelfen. Die Firma Hamann aus Reinhardtsgrimma ist für den Winterdienst auf den Straßen in Cunnersdorf und Reinhardtsgrimma zuständig. Die Firma Schladitz aus Reichstädt ist verantwortlich für Straßen und Plätze in Hausdorf, Hirschbach und Reinhardtsgrimma sowie für die Fußwege in Reinhardtsgrimma und Cunnersdorf. In Ober- und Niederfrauendorf kümmert sich die Firma Seiffert aus Oberfrauendorf um den Winterdienst auf den Straßen und Plätzen. In Hermsdorf am Wilisch wird die Firma Wackers Dienstleistungen den Schnee von Straßen und Plätzen räumen. Die Fußwegberäumung in Schlottwitz obliegt weiter der Firma Büttner, in Dittersdorf beim Unternehmen von Heiko Schiebel.

Alle Unternehmen sind bereits für die Uhrenstadt tätig gewesen. Nach Einschätzung des Bauamtes bringen diese Fachkunde mit, sind leistungsfähig und zuverlässig. Zudem verfügen sie über die notwendige Ortskenntnis und können bei Bedarf abwägen, wann das Räumen und Streuen notwendig ist. Geprüft wurde das zudem noch im Technischen Ausschuss, der sich intensiv mit dem Winterdienst befasst hat. Der Stadtrat folgte der Empfehlung dieses Gremiums und beschloss die Vergabe an die Unternehmen einstimmig.

Im Glashütter Bauamt rechnet man damit, dass die beauftragten Firmen an 80 Tagen im Winter aktiv werden müssen. Tritt das ein, werden im kommenden Jahr voraussichtlich Kosten in Höhe von 133 500 Euro anfallen. Damit wird der Winterdienst im Vergleich zum laufenden Jahr um rund 33 500 Euro teurer.