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CO2-Preis steigt: Ein Grund mehr für energetische Sanierung

Wer saniert, kann Zusatzkosten für CO2-Preise umgehen und staatliche Förderungen mitnehmen.

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© stock.adobe.com/Brilliant Eye (Symbolfoto)

Eigentümerinnen und Eigentümer von Altbauten sollten über eine energetische Sanierung ihrer Immobilien nachdenken. Das rät das Programm Zukunft Altbau, das vom Umweltministerium in Baden-Württemberg gefördert wird. Denn steigende CO2-Preise könnten sonst in den kommenden Jahren größere Löcher in die Kasse reißen.

So steigt zum 1. Januar 2022 die CO2-Bepreisung von 25 auf 30 Euro pro Tonne Kohlendioxid. Für Eigentümerinnen und Eigentümer, die noch mit Öl oder Gas heizen, bedeutet das eine erhebliche Zunahme der Betriebskosten. In einer Beispielrechnung hat Zukunft Altbau für einen 150-Quadratmeter-Altbau mit einem Jahresverbrauch von 3.000 Litern Heizöl errechnet, dass für ihn von 2021 bis 2025 mit Zusatzkosten von insgesamt rund 1800 Euro zu kalkulieren ist.

Wärmepumpe oder Pelletheizung = keine CO2-Abgabe

Weil der CO2-Preis auch in den kommenden Jahren Stück für Stück angehoben werden soll, könnten die Zusatzkosten in Zukunft noch weit höher sein. In einem Szenario, in dem sich der CO2-Preis bis ins Jahr 2040 auf 275 Euro je Tonne steigert, kämen auf Eigentümerinnen und Eigentümer der Beispielimmobilie dann Zusatzkosten in Höhe von 26.000 Euro in den kommenden 20 Jahren zu, hat Zukunft Altbau ausgerechnet.

Die Mehrkosten bei einer Gasheizung beliefen sich in diesem Zeitraum immerhin auf 21.000 Euro. Wer stattdessen eine Wärmepumpe oder Pelletheizung nutzt, ist nicht von der CO2-Abgabe betroffen.

Sanierung steigert Attraktivität der Immobilie

Frank Hettler von Zukunft Altbau rät deshalb dazu, sich bei einem geplanten Heizungstausch für erneuerbare Energien zu entscheiden. Außerdem senkten energetische Sanierungen wie die Dämmung der Fassade den Energieverbrauch und machten die Immobilie attraktiver für einen möglichen Verkauf. Bis zu 50 Prozent der Kosten solcher Gesamtsanierungen werden den Angaben zufolge vom Staat übernommen. (dpa/tmn)