merken
Bauen und Wohnen

Besser wohnen, aber dafür auf anderes verzichten

Um ihre Wohnsituation "nach Corona" zu verbessern, würden die Deutschen einer Umfrage zufolge an so mancher Stelle den Rotstift ansetzen.

© pixabay.com/ulleo (Symbolfoto)

Corona hat zu einem Run auf Kauf-Immobilien geführt. Gegenüber der Zeit vor der Pandemie hat sich die Nachfrage nach Kaufobjekten stark gesteigert. Und: Für ein neues und schöneres Zuhause sind die Menschen bereit, auf andere Annehmlichkeiten zu verzichten.

Um ihre aktuelle Wohnsituation zu verbessern, würden die Deutschen am ehesten den Rotstift bei Mode, Shoppen, Urlaub und Reisen ansetzten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Bevölkerungsumfrage des Internetportals ImmoScout24. Der Großteil der Befragten würde am ehesten den privaten Konsum zurückschrauben, um ihre aktuelle Wohnsituation zu verbessern. So würden 49 Prozent beim Shopping sparen, 40 Prozent am Urlaub und ein Drittel bei ihren Freizeitaktivitäten.

HOLDER
Zuverlässigkeit und Erfahrung
Zuverlässigkeit und Erfahrung

Kettensäge kaputt oder Profi-Gerät für´s Wochenende gesucht? Bei HOLDER kein Problem: Onlineshop, Werkstatt und Leihservice sorgen für funktionierendes und passendes Gerät.

Nur ein Fünftel der Befragten würde "auf des Deutschen liebstes Kind", das Auto, verzichten wollen. Generell wären eher Frauen zu Einsparungen bereit als Männer.

Unterschiede zwischen Männern und Frauen

23 Prozent der Männer würden am ehesten auf das Auto verzichten, wenn es um eine verbesserte Wohnsituation geht. Unter den Frauen sind es nur 17 Prozent. Dafür schränkt sich das weibliche Geschlecht eher beim Sport ein mit 28 Prozent. Bei den Männern sind es hingegen 23 Prozent. Auch bei den eigenen Freizeitaktivitäten nehmen sich eher Frauen mit 35 Prozent zurück als Männer mit 30 Prozent.

Junge Generation: Wohnen wichtiger als Shoppen

Mit 53 Prozent fällt es vor allem den Jüngeren (18- bis 39-Jährige) leichter, auf das Shoppingvergüngen zu verzichten. Hingegen sind es mit 45 Prozent eher die 40- bis 49-Jährigen, die den Rotstift bei den Urlauben ansetzen. Die ältere Generation ist im Vergleich zu den übrigen Altersgruppen eher bereit, sich bei sportlichen Aktivitäten einzuschränken.

Kaum Sparwille bei Bildung, Altersvorsorge, Essen

15 Prozent der Deutschen würden an den Ausgaben für Aus- und Weiterbildung sparen, um sich eine schönere Wohnung zu leisten. Auch die eigene Altersvorsorge schlägt den Wunsch nach einem Wechsel beim Wohnen. 11 Prozent der Befragten würden die Rücklagen für das Alter reduzieren. Das leibliche Wohl ist vielen Deutschen ebenfalls wichtig. So würden sich nur 8 Prozent bei Lebensmitteln oder der eigenen Ernährung einschränken wollen. (ots)

Methodik: Im Auftrag von ImmoScout24 hat die Innofact AG vom 27. August bis 03. September 2021 eine Online-Befragung unter 1.007 Personen durchgeführt. Die Befragten wurden bevölkerungsrepräsentativ nach Alter (18 bis 65 Jahren) und Geschlecht ausgewählt.

Mehr zum Thema Bauen und Wohnen