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"Die umweltfreundlichste Bauweise ist, aufhören zu bebauen"

Beton gilt als Wunderstoff und Klimasünder. Ein Besuch bei der Bautzner Firma Hentschke Bau, deren Leidenschaft in diesem zwiespältigen Baustoff liegt.

Von Luisa Zenker
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Ingenieur Stephan Dunkel und Firmensprecher Thomas Schiller von Hentschke Bau sind auf der Suche nach nachhaltigen Alternativen.
Ingenieur Stephan Dunkel und Firmensprecher Thomas Schiller von Hentschke Bau sind auf der Suche nach nachhaltigen Alternativen. © Matthias Rietschel

Ein oranger Trichter schwebt über dem Kopf von Ingenieur Stephan Dunkel. An Drahtseilen fliegt der Kübel auf dreißig Meter Höhe durch die Werkhalle. Stoppt. Gleitet hinab. Zäh und langsam fließt eine dunkelgraue Masse aus der Trichteröffnung nach unten in eine T-förmige Schalung. „Das wird ein 30 Meter hoher Stützpfeiler“, erklärt Stephan Dunkel. Seit 2020 arbeitet der Baustoff-Ingenieur bei dem 700 Mitarbeiter starken Unternehmen Hentschke Bau. Einem 1992 gegründetem Hidden Champion in Bautzen, der sich auf einen Baustoff konzentriert hat: Beton.