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Freital: Salbeianbau sorgt für Ansturm von Tee-Liebhabern

Die Bombastus-Werke lassen auf eigenen Feldern das Heilkraut aus dem Boden wachsen. Das stößt bei vielen auf Interesse.

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Wie es duftet: Feldbauleiter Daniel Lehmann hat beim "Tag der offenen Salbeifelder" den Besuchern Wissenswertes über das Heilkraut und dessen Anbau vermittelt.
Wie es duftet: Feldbauleiter Daniel Lehmann hat beim "Tag der offenen Salbeifelder" den Besuchern Wissenswertes über das Heilkraut und dessen Anbau vermittelt. © Karl-Ludwig Oberthür

Die Bombastus-Werke in Freital können zufrieden auf ihren diesjährigen "Tag der offenen Salbeifelder" zurückblicken. Eigenen Informationen zufolge waren knapp 1.200 Besucher gekommen, um beispielsweise an den angebotenen Führungen teilzunehmen. Im Vergleich zum Vorjahr seien das doppelt so viele Interessenten gewesen, hieß es.

Feldbauern erklärten ihnen, wie der Anbau von Salbei funktioniert und dass das Unkraut zwischen den Zeilen noch per Hand entfernt wird. Darüber hinaus gab es einen Einblick in die Teeproduktion. So wurde in einer Halle vor Ort veranschaulicht, welche Technik zum Trocknen der Salbeiblätter zum Einsatz kommt. Noch sind die Förderbänder leer, wie zu erfahren war. Denn die Ernte beginne erst im Juli.

Sobald der Start erfolgt, zieht in die etwa 600 Quadratmeter große Konstruktion Leben ein. "Dort werden die Salbeiblätter zwei Tage lang auf etwa acht Meter langen Förderbändern unter Zufuhr von temperierter Luft über acht Ebenen bewegt", weiß eine Unternehmenssprecherin zu berichten. "Im Anschluss erfolgt die Nachtrocknung in einer großen Trocknungswanne."

Nach dem anschließenden Rebeln, bei dem die Blätter von den Stielen getrennt werden, gelange jede Charge zunächst für einen Check in das unternehmenseigene Labor. Im Anschluss lande der Tee entweder in loser Form in aromaschützenden Schachteln oder in Filterbeuteln. Das erfolge im Stammhaus knapp zwei Kilometer vom Feld entfernt.

Wie dieses vor Ort hergestellte Naturprodukt schmeckt, davon konnten sich die Besucher am Ende ebenso einen Eindruck verschaffen. Darüber hinaus ließen sich weitere Teesorten, eine Salbeibratwurst sowie ein Salbei-Eis probieren.

Auch weil der "Tag der offenen Salbeifelder" auf diese große Resonanz stieß, feilen die Bombastus-Werke bereits an einer Neuauflage im nächsten Jahr. Der Anbau des Heilkrauts zählt zum Herzstück des Freitaler Unternehmens. Dafür nutzt es aktuell eine Fläche in der Gesamtgröße von 40 Hektar. (SZ/rk)