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Tour in Dresden: In den Schaltzentralen der europäischen Mikroelektronik

Chipfabriken sind eine der wichtigsten Industrien der Zukunft und heiß mit Subventionen umworben. Sachsens Wirtschaftsminister Dulig will mit einer Tour im Silicon Saxony zeigen, warum sie das viele Geld wert sind.

Von Nora Miethke
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Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig auf Tour Silicon Saxony: Hier im Reinraum von Infineon Dresden.  Foto: SMWA / Jürgen Lösel
Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig auf Tour Silicon Saxony: Hier im Reinraum von Infineon Dresden. Foto: SMWA / Jürgen Lösel © SMWA / Juergen Loesel

Fast über die gesamte Stadt sind die gelben Kräne im Dresdner Norden zu sehen. Sie markieren, wo der Münchner Halbleiterhersteller Infineon seine zweite Fab baut. Direkt vor Ort sieht die Baustelle wie ein großes Wimmelbild aus. Thomas Richter, Geschäftsführer von Infineon Dresden, steht mit Wirtschaftsminister Martin Dulig in der vierten Etage auf dem Balkon. Direkt unter ihnen herrscht ein Gewusel aus Containern, weiß-roten Absperrzäunen, gelben Abdeckplanen und Betonpfeilern, aus denen Stahlträger ragen. Gabelstapler und Bauarbeiter bahnen sich ihren Weg durch das Baustellen-Labyrinth. Im Januar hat der Hochbau begonnen. Die neue Fabrik werde von der Höhe alles andere, was hier steht, überragen, erklärt Richter den Besuchern. „Der Bürgermeisterblick ist dann weg“, sagt er und lacht. Noch kann man den Turm vom Dresdner Rathaus sehen.

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