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Die Wut der Fußgänger: Weg mit den Gehwegparkern!

Die Bereitschaft der Fußgänger, zugeparkte Bürgersteige und forsche E-Bike-Fahrer zu akzeptieren, schwinde, sagt ein sächsischer Fußverkehrsforscher. Was nun?

Von Andreas Rentsch
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Passend zum Klischee: Wer seinen Geländewagen so parkt, sollte mit Passanten rechnen, die ihr Smartphone zum Beweisfoto zücken. Diese Aufnahme stammt vom Dorotheenplatz in Leipzig, nicht weit vom Stadtzentrum.
Passend zum Klischee: Wer seinen Geländewagen so parkt, sollte mit Passanten rechnen, die ihr Smartphone zum Beweisfoto zücken. Diese Aufnahme stammt vom Dorotheenplatz in Leipzig, nicht weit vom Stadtzentrum. © Bertram Weisshaar

Dresden/Leipzig. Die Autos werden größer, ihre Fahrer dreister: Knöllchen scheinen manche Falschparker kaum noch zu stören. Bei Fußgängern wächst deshalb der Frust – manche dokumentieren solche Verstöße mit der Handykamera. Doch ist dieses Vorgehen rechtlich in Ordnung? Ja, hat kürzlich das bayerische Verwaltungsgericht Ansbach entschieden. Tenor der Entscheidung: Wer als Passant Fotos von Falschparkern im Rahmen einer Anzeige an die Polizei schickt, verstößt damit im Normalfall nicht gegen die Datenschutz-Grundverordnung.

Was resultiert daraus? Und mit welchen Konflikten haben die schwächsten Verkehrsteilnehmer noch zu kämpfen? Das wollte Sächsische.de von Bertram Weisshaar wissen. Der 60-Jährige lebt in Leipzig und engagiert sich ehrenamtlich seit zwölf Jahren in der Ortsgruppe des Fachverbands Fußverkehr.

Bertram Weisshaar (60) aus Leipzig arbeitet seit rund 25 Jahren als Spaziergangsforscher. Im Fachverband Fußverkehr ist er ehrenamtlich tätig.
Bertram Weisshaar (60) aus Leipzig arbeitet seit rund 25 Jahren als Spaziergangsforscher. Im Fachverband Fußverkehr ist er ehrenamtlich tätig. © Thomas Eichler
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