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Amt warnt vor Verzehr von Kochcreme, Grillente, Wodka und Biopfeffer in Sachsen

Nicht nur die Drogeriekette dm ruft einen Biopfeffer zurück. Auch andere Lebensmittelhersteller müssen Ware aus den Regalen entfernen lassen.

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Diese Kochcreme der Marke Alpenland könnte Metallsplitter enthalten.
Diese Kochcreme der Marke Alpenland könnte Metallsplitter enthalten. ©  PR

Dresden. Der bayerische Lebensmittelhersteller Farmland warnt vor dem Genuss der Alpenland Crème zum Kochen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 6. Januar 2023. Das Produkt könne "metallische Fremdkörper" enthalten, heißt es in einer Mitteilung. Der Artikel sei unter anderem in Filialen der Handelsketten Famila, Globus, Markant, Nah & Frisch, Netto Markendiscount und Norma verkauft worden. Das Produkt könne an der Hersteller zur Rückerstattung des Kaufpreises geschickt werden.

Listerien-Bakterien sind bei Probeentnahmen in der tiefgefrorenen "Than Binh Grillente" des gleichnamigen Herstellers mit Sitz in Bitterfeld-Wolfen entdeckt worden. Der Vertrieb erfolgte über die Firma Asianfriends in Leipzig. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit warnt vor diesem Produkt.

Probleme meldet zudem die Three Sixty GmbH in Berlin, die den Wodka 100 Proof in einer silbernen 0,7-Liter-Flasche zurückruft. Der Flaschenhals könnte beschädigt sein und zerbrechen. Das Produkt ist über einen Onlinehändler nach Sachsen gelangt.

Bereits am Donnerstag hatte die Drogeriemarktkette dm das möglicherweise mit Salmonellen belastete Produkte "dm Bio Pfeffer schwarz, ganze Körner, 70 g" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 09/2025 sowie 11/2025 zurückgerufen. (SZ/uwo/dpa)