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Bleibt Großfeuer ungesühnt?

Die Staatsanwaltschaft hat nun entschieden, wie sie mit dem Brand des ehemaligen Elektromotorenwerks am Zittauer Vorstadtbahnhof umgeht.

So sah es am 4. August 2019 aus, als das ehemalige Elektromotorenwerk am Zittauer Vorstadtbahnhof brannte.
So sah es am 4. August 2019 aus, als das ehemalige Elektromotorenwerk am Zittauer Vorstadtbahnhof brannte. © Jens Neumann-Weinbeer (Archiv)

60 Feuerwehrleute haben am 4. August 2019 stundenlang gegen die Flammen im ehemaligen Elektromotorenwerk am Zittauer Vorstadtbahnhof gekämpft. Ein Überspringen auf die benachbarten Gebäude können sie verhindern, einen nach Angaben des Besitzers Millionenschaden aber nicht. Das Dach und das obere Geschoss werden vollständig zerstört. Im Gebäude gelagerte Waren werden Opfer der vorsätzlich gezündeten Flammen.

Die Frage, wer für den Brand verantwortlich ist, bleibt voraussichtlich ungeklärt, die Tat ungestraft. "Das Verfahren ist eingestellt worden, weil keine tatverdächtige(n) Person(en) ermittelt werden konnten", teilte Christopher Gerhardi, Sprecher der Staatsanwaltschaft Görlitz, auf SZ-Anfrage mit. "Das Verfahren kann jedoch jederzeit wiederaufgenommen werden, wenn sich neue Hinweise und Erkenntnisse ergeben sollten."

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