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Zittau
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Für Zittauer Ideen soll Geld fließen

Die Stadt hat einen Bürgerfonds geschaffen. Die 100.000 Euro sollen helfen, auch ohne Kulturhauptstadt-Titel kreative Vorschläge zu fördern.

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Symbolbild
Symbolbild © Symbolbild: Rafael Sampedro

Die Stadt Zittau will dieses Jahr 100.000 Euro für Ideen der Bürger ausgeben. Dafür hat sie einen Fonds eingerichtet. Mit ihm sollen Kultur- und Kreativschaffende, engagierte Stadtbewohner - mit besonderem Fokus auf die junge Generation - bei der Umsetzung von Projekten unterstützt werden.

Der Vorschlag für den Bürgerfonds stammt von der Verwaltung. Anlass war das Freistaat-Geschenk von 200.000 Euro. Das gab Sachsen für den Nachfolgeprozess anlässlich der Kulturhauptstadt-Bewerbung für 2025. In dem Rahmen sei ein weitreichendes Netzwerk auf gesellschaftlicher und kultureller Ebene in der Dreiländerregion entstanden, so Stadtsprecher Kai Grebasch. Bekannte und neue Akteure hätten sich zu vielfältigen, gemeinsamen Ideen zusammengefunden. Die Fraktionen von AfD, Linke und FUW/FWZ/FDP lehnten jedoch die ursprünglichen Vorschläge - HerzIdee und Stadtwerkstatt - ab. So entstand die Idee eines Bürgerfonds.

Zuletzt diskutierte und beschloss der Zittauer Stadtrat Anfang März über die Richtlinie zum Bürgerfond. Nach dem von der Verwaltung vorgelegten Beschluss sollten 20.000 Euro als Bewirtschaftungsaufwand bei der Stadt verbleiben. Dagegen gab es Widerspruch von Stadträten. Es sollten nach ihrer Meinung weiterhin 100.000 Euro für die Projekte zur Verfügung stehen - und nicht nur 80.000 Euro. Einen entsprechenden Änderungsantrag der Linken hat die Mehrheit des Stadtrates angenommen. (SZ)

Alle notwendigen Informationen und auch die Antragsformulare können unter www.zittau.de/buergerfonds eingesehen und heruntergeladen werden.