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Armee-Abrisse kosten Zittau viel Geld - Löbau keinen Cent

Während Zittau für den Rückbau des Armeegeländes Hunderttausende aufbringen muss, geschieht das in Löbau auf Staatskosten. Warum?

Von Markus van Appeldorn
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Die ehemalige Soldaten-Mensa war der bisher letzte Abriss im ehemaligen Zittauer Armeegebiet. Foto: Matthias Weber
Die ehemalige Soldaten-Mensa war der bisher letzte Abriss im ehemaligen Zittauer Armeegebiet. Foto: Matthias Weber © Matthias Weber/photoweber.de

Die "Offiziershochschule der Landstreitkräfte Ernst Thälmann" - einst war die militärische Kaderschmiede auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor an ihren Standorten in Löbau und Zittau. Doch die Nationale Volksarmee ist seit 1990 Geschichte und ihre baulichen Hinterlassenschaften wurden zu einer Altlast. Für deren Beseitigung muss die Stadt Zittau sechsstellige Beträge aufwenden - die wahren Kosten liegen um ein Vielfaches darüber und werden über Fördermittel bezahlt. In Löbau dagegen werden Teile des ehemaligen Armeegebietes abgerissen, ohne dass die Stadt dafür auch nur einen Cent zahlen müsste. Hat Zittau bei der Abrissplanung etwas verkehrt gemacht?

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