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Löbau und Zittau: In fünf Fachgebieten fehlen schon Ärzte

Auch durch riesige Zuschüsse lässt sich der Ärztenachwuchs nur schwer nach Löbau und Zittau locken. So ist die Lage.

Von Frank-Uwe Michel
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Junge Ärzte kommen trotz großer finanzieller Unterstützung immer weniger aufs Land.
Junge Ärzte kommen trotz großer finanzieller Unterstützung immer weniger aufs Land. © dpa

Die Nachbesetzung frei werdender Ärztestellen ist im südlichen Landkreis Görlitz ein leidiges Thema. Zwar gibt es positive Beispiele, wie erst jüngst in Herrnhut mit einer neuen Hausärztin oder Zittau mit der geglückten Nachfolge für eine in Rente gegangene Kinderärztin. Aber auch manches Negative. Wie vor Kurzem die Ungereimtheiten bei der Urlaubsvertretung der HNO-Ärzte in Zittau - die besser hätte laufen können, wenn es vor Ort noch einen weiteren Spezialisten auf diesem Gebiet gegeben hätte. Was laut Kassenärztlicher Vereinigung Sachsen (KVS) mit einer zusätzlichen Stelle durchaus möglich wäre - und auch finanziell attraktiv. Denn die KVS lobt dafür hohe Zuschüsse aus. Aber keiner will. Die SZ beschreibt die aktuelle Situation in den einzelnen Fachgebieten, nennt Fördersummen und Ablehnungsgründe und beschreibt den Weg, der aus dem Dilemma herausführen könnte.

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