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Montagsdemos in Zittau und Löbau verlieren an Zulauf

In der Oberlausitz haben sich am Montag erneut Menschen zu Demonstrationen versammelt. Am meisten Teilnehmern treffen sich in Bautzen. Die Resonanz ist gegenüber der Vorwoche weiter gesunken.

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Die Montagsdemo in Zittau verliert wie auch in anderen Orten weiter an Zulauf. Am vergangenen Montag nahmen nach Polizeiangaben 300 Menschen daran teil.
Die Montagsdemo in Zittau verliert wie auch in anderen Orten weiter an Zulauf. Am vergangenen Montag nahmen nach Polizeiangaben 300 Menschen daran teil. © Archiv/Rafael Sampedro

Am vergangenen Montagabend haben in den Landkreisen Görlitz und Bautzen erneut zahlreiche Menschen an Versammlungen und Aufzügen teilgenommen. Thematisch richteten sie sich überwiegend gegen aktuelle politische Entscheidungen, zum Teil wurde auch der Krieg in der Ukraine erwähnt. Die Polizei zählte bei den angezeigten und nicht angezeigten Versammlungen etwa 2.170 Teilnehmer. In der Vorwoche hatte die Polizei die Gesamtzahl noch mit 3.029 Personen angegeben.

Den meisten Zulauf gab es wie schon zuletzt mit 800 Personen in Bautzen. In Zittau trafen sich 300 Menschen, in Görlitz waren es 270 und in Löbau 120. Eine Woche zuvor hatten sich in Bautzen noch 900 Teilnehmer versammelt, in Zittau 493, in Görlitz 570 und in Löbau 217.

Weitere Demos fanden am vergangenen Montagabend im Landkreis Görlitz in Herrnhut (67 Teilnehmer), Ebersbach (54), Niesky (45), Weißwasser (38), Rothenburg (22) und Neugersdorf (15) statt. Die Polizei erstattete in acht Fällen Strafanzeige im Sinne des Versammlungsgesetzes.

Nach Angaben von Sprecher Martin Laue war die Polizei darauf vorbereitet, bei möglichen unfriedlichen Aktionen konsequent einzuschreiten, Straftaten zu verfolgen und die Sicherheit der Versammlungsteilnehmer zu gewährleisten. Der Fokus habe dabei auf der Gewährleistung der Versammlungsfreiheit gelegen. (SZ/fum)