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Bechstein will das Seifhennersdorfer Image mit Millionen aufpeppen

Der Seifhennersdorfer Klavierbauer möchte das marode Karli-Haus von der Stadt kaufen und es nach der Sanierung unter anderem Vereinen zur Verfügung stellen. Das hat einen handfesten wirtschaftlichen Hintergrund.

Von Frank-Uwe Michel
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Das Karli-Haus in Seifhennersdorf. Der bauliche Zustand verschlechtert sich seit Jahren. Das Interesse des Klavierbauers Bechstein an dem Objekt könnte dies grundlegend ändern.
Das Karli-Haus in Seifhennersdorf. Der bauliche Zustand verschlechtert sich seit Jahren. Das Interesse des Klavierbauers Bechstein an dem Objekt könnte dies grundlegend ändern. © Archiv/Rafael Sampedro

Momentan fristet das Karli-Haus in Seifhennersdorf ein eher tristes Dasein. Einst wurden hier im großen Saal rauschende Feste gefeiert, auch der Faschingsverein lud regelmäßig zu seinen Bällen ein. Doch der bauliche Zustand des Gebäudes verschlechterte sich von Jahr zu Jahr. Mittlerweile fallen in den vom Sportverein genutzten Duschen im Keller sogar die Fliesen ab. Der Stadt als Eigentümerin sind wegen des seit Jahren nicht vorhandenen Haushalts jedoch die Hände gebunden. Auch wenn 2024 wieder ein Zahlenwerk zur Genehmigung eingereicht werden soll - Geld für eine baldige Sanierung des Karli-Hauses dürfte der Kommune in den nächsten Jahren nicht zur Verfügung stehen.

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