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Gema-Gebühren explodieren: Weihnachtsmärkte zwischen Zittau und Niesky in Gefahr?

Die Gema hat die Preise für Musik auf kommunalen Märkten drastisch erhöht. Bis zu 800 Prozent Steigerung drohen. Die Veranstalter zwischen Zittau und Niesky reagieren ganz unterschiedlich darauf.

Von Frank-Uwe Michel
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Die Gema hat die Gebühren für Musik bei kommunalen Märkten drastisch erhöht. Sind im Landkreis Görlitz dadurch Weihnachtsmärkte - wie der in Zittau - gefährdet?
Die Gema hat die Gebühren für Musik bei kommunalen Märkten drastisch erhöht. Sind im Landkreis Görlitz dadurch Weihnachtsmärkte - wie der in Zittau - gefährdet? © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Glühwein trinken, Lebkuchen knuspern, Zuckerwatte schlecken und dabei noch Weihnachtsmusik aus dem Lautsprecher oder von einer Live-Band auf der Bühne hören - das könnte in diesem und den Folgejahren schwierig werden. Das lukullische Vergnügen dürfte bleiben. Aber die Musik? Der Sächsische Städte- und Gemeindetag (SSG) hat in zwei Schreiben Anfang August und Ende September seine Mitgliedskommunen darüber informiert, dass die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte - kurz: Gema - die Gebühren für kommunale Märkte im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit vervielfacht hat. Auch die beliebten Weihnachtsmärkte gehören dazu.

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