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Ostritz: Erster Bürgermeisterkandidat steht fest

Thomas Göttsberger will 2022 Rathauschef in Ostritz werden. Es ist für ihn der zweite Versuch.

Thomas Göttsberger will Bürgermeister von Ostritz werden.
Thomas Göttsberger will Bürgermeister von Ostritz werden. © Matthias Weber (Archiv)

Thomas Göttsberger versucht es erneut. Nachdem er bereits 2015 bei der Ostritzer Bürgermeisterwahl angetreten war, will der 54-Jährige auch im kommenden Jahr wieder kandidieren. Das bestätigte er jetzt der SZ. Die Wählervereinigung Siedlung, für die Thomas Göttsberger seit 2009 im Ostritzer Stadtrat sitzt, hat sich nach Beratungen darauf verständigt, ihn erneut ins Rennen um das Bürgermeisteramt zu schicken.

Bei der Wahl 2015 war Thomas Göttsberger der Amtsinhaberin Marion Prange (parteilos) klar unterlegen. Prange, erhielt knapp 70 Prozent, Göttsberger etwas mehr als 14 Prozent. Im kommenden Jahr wird es dieses "Duell" nicht mehr geben: Marion Prange hatte im Juli den Ostritzer Stadträten erklärt, dass sie für eine dritte Amtsperiode nicht mehr zur Verfügung steht. Damit bekommen die Ostritzer auf jeden Fall einen neuen Bürgermeister oder eine neue Bürgermeisterin. Thomas Göttsberger ist der erste Bewerber, der seine Kandidatur erklärt.

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Neben denkmalpflegerischen Belangen ist Thomas Göttsberger die innere Sicherheit in Ostritz ein wichtiges Anliegen. „Hier gibt es noch Defizite, die Arbeit der Sicherheitsbehörden muss effektiver werden“, meint der langjährige Stadtrat. „Auch in Sachen Transparenz und Gleichbehandlung aller Bürger und Bürgerinnen besteht in der Ostritzer Stadtverwaltung noch Verbesserungsbedarf“, findet Göttsberger. Durch seine jahrzehntelange Tätigkeit als Beamter des Freistaates und sein nunmehr zwölfjähriges Engagement im Ostritzer Stadtrat sei Thomas Göttsberger gut gerüstet, um sich als Bürgermeister für die Belange der Stadt Ostritz und der Ostritzer einzusetzen, so die einhellige Meinung der Mitglieder der Wählervereinigung Siedlung.

Göttsberger hatte in der Vergangenheit immer wieder Entscheidungen der Ostritzer Bürgermeisterin und der Stadtverwaltung kritisiert. In der jüngsten Stadtratssitzung stimmte er beispielsweise gegen den Verkauf des Grundstücks Görlitzer Straße 11 an den Caritasverband Oberlausitz. Der will das alte Haus durch einen Neubau ersetzen.

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