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Millionen-Projekt: Zittau baut so viele Bushaltestellen um wie kein Jahr zuvor

Nach dem Gesetz sollten alle Haltestellen bis 2022 barrierefrei erreichbar sein. Zittau ist auch ein Jahr danach weit davon entfernt, obwohl 2023 eine Rekord-Summe investiert wird.

Von Thomas Christmann
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Die vier Bushaltestellen werden derzeit umgebaut: Bei Theater (Schillerstraße), Sternwarte (Hochwaldstraße), Landratsamt (Hochwaldstraße) und Carstop (v. l. o. n. r. u.).
Die vier Bushaltestellen werden derzeit umgebaut: Bei Theater (Schillerstraße), Sternwarte (Hochwaldstraße), Landratsamt (Hochwaldstraße) und Carstop (v. l. o. n. r. u.). © Matthias Weber/SZ-Collage

Die Bushaltestelle am Zittauer Theater ist derzeit eine Baustelle, die zweispurige Schillerstraße halbseitig gesperrt. Der Grund: Die Stadt lässt sie seit Ende März barrierefrei umgestalten. Geplant ist ein 18 Meter langer Bussteig mit einer Höhe von 21 Zentimetern. "Dieser ermöglicht einen stufenlosen und spaltfreien Ein- und Ausstieg", berichtet Rathaus-Sprecher Kai Grebasch. Im Boden befinden sich künftig Indikatoren - also Rillenplatten - für blinde und sehbehinderte Menschen, die sich so mit ihrem Gehstock orientieren. Der Wartebereich auf dem Fußweg wird auf 2,50 Meter verbreitert. "Damit die Nutzung von Mobilitätshilfen beim Ein- und Ausstieg möglich ist", so Kai Grebasch. Zusätzlich sollen Fußgänger die Straße nach dem Umbau beiderseits barrierefrei überqueren können. Parallel laufen diese Arbeiten auch an den Haltestellen bei Carstop an der Schillerstraße sowie am Landratsamt und der Sternwarte an der Hochwaldstraße, die bis Ende Juni abgeschlossen sein sollen.

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