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Zittau

Zittaus Skaterpark bekommt Erste Hilfe

Durch die Witterung und Nutzung muss die Anlage in Ost immer wieder repariert werden. Inzwischen sind größere Arbeiten nötig. Nur das Geld dafür fehlt noch.

Sie helfen dem Skater-Park: Volkmar Nowak von Tox Germany, seine Tochter, Rocco Zoschke, Jens Zöllner und Thomas Kurze (v. l. n. r.)
Sie helfen dem Skater-Park: Volkmar Nowak von Tox Germany, seine Tochter, Rocco Zoschke, Jens Zöllner und Thomas Kurze (v. l. n. r.) © Rafael Sampedro

Der Zittauer Skaterpark hat seine beste Zeit hinter sich, notwendige Reparaturen werden umfangreicher und teurer.  Das ist das Ergebnis eines Vor-Ort-Treffens mit Experten auf der rund 1.200 Quadratmeter großen Anlage in Ost.  Einerseits leidet die Konstruktion unter der Witterung, andererseits werden die Elemente stark beansprucht. 

"Ein großes Problem ist, dass sich die sogenannten Übergangsbleche an den Rampen immer wieder lösen und dadurch teilweise zur Gefahr für die Sportler werden können", berichtet Skaterpark-Initiator und Jugendsozialarbeiter Rocco Zoschke.

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Um eine dauerhafte Lösung zu finden, startete er via Facebook einen Aufruf - verbunden mit der Hoffnung, entsprechende Ideen geliefert zu bekommen. "Die Reaktion der Zittauer war überragend, viele dachten sich in die Problematik, machten Vorschläge und boten konkrete Hilfe an", sagt der Initiator.

Unter ihnen ist Volkmar Nowak von der Tox-Dübel-Technik GmbH. Er brachte beim Vor-Ort-Treffen verschiedene Befestigungssysteme an den Blechen an. Die sollen nun auf ihre Haltbarkeit getestet werden. Hingegen machen sich Thomas Kurze und Jens Zöllner - seines Zeichens Bauingenieur - von den Freien Bürgern Zittau Gedanken über die Gesamtkonstruktion. 

Insgesamt 7.500 Euro sollen die Reparaturen kosten. Dafür hofft Rocco Zoschke auf Fördergeld. Unter anderem laufen Anträge beim Bundesprogramm "Partnerschaften für Demokratie" und Sparkasse. Zudem wird dort derzeit eine Crowdfounding-Aktion über die Plattform "99 Funken" vorbereitet, die im Laufe des Juni online geht.

Der Zittauer Skaterpark besteht seit Oktober 2011 und konnte nach zweijähriger Vorarbeit von den damals jugendlichen Initiatoren und einem breiten Netzwerk von Unterstützern eröffnet werden. Er bietet drei Elemente für Skater und drei für BMX-Fahrer und er wird  von Kindern bis Erwachsenen in unterschiedlichster Form genutzt. Während die einen Sport treiben, sprühen andere Graffitis auf extra dafür angebrachte Flächen. "Wieder andere treffen sich einfach nur mit Freunden, um gemeinsam zu chillen und dem bunten Treiben beizuwohnen", sagt Rocco Zoschke.

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