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Altenberg: Termin für Rodel-WM steht fest

Zum dritten Mal seit 1991 finden in Altenberg Rodel-Weltmeisterschaften statt. Seit Freitag steht fest, wann die Titel 2024 genau ausgefahren werden.

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Im Januar 2024 wird in Altenberg um Weltmeisterehren gerodelt.
Im Januar 2024 wird in Altenberg um Weltmeisterehren gerodelt. © FIL / Mareks Galinovskis

Altenberg. Die Rodel-Weltmeisterschaft 2024 im sächsischen Altenberg ist fix terminiert. Wie der Ausrichter am Freitag mitteilte, werden die 52. Titelkämpfe vom 22. bis 28. Januar 2024 auf der anspruchsvollen Bahn im Osterzgebirge ausgetragen.

Zuvor wird es vom 15. bis 20. Januar eine internationale Trainingswoche geben. "Wir freuen uns sehr auf die Ausrichtung der dritten Weltmeisterschaften in fünf Jahren. Damit setzen wir eine langjährige Tradition fort. Seit 1991 war Altenberg Gastgeber von acht Weltmeisterschaften und zwei Juniorenweltmeisterschaften", sagte Jens Morgenstern, Chef des Organisationskomitees und Geschäftsführer des Bahnbetreibers Wintersport Altenberg GmbH.

Altenberg hatte zuletzt 2020 und 2021 die WM im Bob und Skeleton ausgerichtet. Die Osterzgebirger hatten im November 2020 vom 68. Kongress des Internationalen Rennrodelverbandes FIL den Zuschlag für die WM erhalten. Damit finden nach 1996 und 2012 zum dritten Mal Rennrodel-Welttitelkämpfe in Altenberg statt.

Worüber sich der Landrat freut

„Der Standort Altenberg bleibt eine feste Größe in der Ausrichtung internationaler Meisterschaften", sagte Landrat Michael Geisler als Vertreter des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, der Eigentümer der Rennschlitten- und Bobbahn in Altenberg ist.

Mit den Titelkämpfen in zwei Jahren leiste man einen wichtigen Beitrag zur Außendarstellung des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und des Freistaates Sachsen als Partner für den internationalen Spitzensport. "Auch für die Wertschöpfung der hier ansässigen Wirtschaft, insbesondere für den Tourismus, sind die mit der WM2024 verbundene mediale Aufmerksamkeit und der Zustrom von Gästen aus aller Welt wichtig“, so Geisler. (dpa, mit SZ)