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Neue Umleitung an der B170 in Bannewitz

Bis Mitte Juli geht es aus Richtung Dresden nur geradeaus. Die Bauarbeiten sollen bis Oktober 2022 beendet sein.

Bauarbeiten an der B170 in Bannewitz im Bereich an der Kreuzung Mc Donalds.
Bauarbeiten an der B170 in Bannewitz im Bereich an der Kreuzung Mc Donalds. © Egbert Kamprath

Beim Ausbau der Bundesstraße B170 zwischen Dresden und Bannewitz geht es auf die nächste Etappe. Mit Hochdruck wird jetzt an der Kreuzung zur Boderitzer Straße gearbeitet. Das neue Baufeld erstreckt sich entlang der Boderitzer Straße von der Einmündung Heinrich-von-Taube-Straße. Eingeschlossen sind nach Informationen des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) dabei auch Abschnitte bis zur Windbergstraße.

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Seit Mittwoch hat sich deshalb die Streckenführung für Autofahrer in diesem Bereich bis voraussichtlich 14. Juli geändert. Wer aus Richtung Dresden kommt, kann jetzt nicht mehr nach links in die Boderitzer Straße abbiegen.

Sicherer Fußweg gewährleistet

Dafür ist nach Informationen der Bannewitzer Gemeindeverwaltung eine Umleitung über die Winckelmannstraße ausgewiesen. Das Rechtsabbiegen Richtung Kreisverkehr bleibt weiter untersagt. Aus Richtung Dippoldiswalde können Autofahrer rechts in die Boderitzer Straße abbiegen, aber weiterhin nicht nach links.

Die Zufahrt nach Boderitz/Cunnersdorf und in das Gewerbegebiet ist wie bisher über die eingerichtete Umfahrung von der B170 zur Straße An der Zschauke möglich. Auch der Verkehr aus Richtung Dippoldiswalde zu Real und Obi wird weiter über Horken- und Schachtstraße geführt. Aus Richtung Boderitz sind wieder alle Fahrspuren zur und über die Bundesstraße nutzbar. Ein sicherer Fußgängerweg entlang der Boderitzer Straße sei jederzeit gewährleistet, räumt Sylvia Stiller von der Gemeindeverwaltung Bedenken aus. Auch die Bushaltestelle Richtung Dresden bleibe erreichbar.

Kreuzung bis Ende 2021 fertig

Von Mitte Juli bis voraussichtlich Ende August wird dann nach Informationen des Landesamtes der westliche Kreuzungsbereich einschließlich der Zufahrt Boderitzer Straße ausgebaut. Daran, so Lasuv-Sprecherin Rosalie Stephan, schließt sich bis Ende November der gegenüberliegende östliche Teil zur B170 an. Ende dieses Jahres soll die Kreuzung B170/Boderitzer Straße fertig ausgebaut sein.

Nach gegenwärtigen Planungen folgen dann ab Anfang nächsten Jahres Bauarbeiten an der Einmündung in Windberg- und Kirchstraße. Dafür muss laut Lasuv die B170 zwischen der Kreuzung Windbergstraße und der Kreuzung Horkenstraße komplett gesperrt werden. „Der Verkehr wird dann über Windberg- und Horkenstraße geführt“, sagt Rosalie Stephan.

Bis Mitte Juli gelten auf der B 170 in Bannewitz neue Verkehrsregelungen an der Kreuzung Boderitzer Straße.
Bis Mitte Juli gelten auf der B 170 in Bannewitz neue Verkehrsregelungen an der Kreuzung Boderitzer Straße. © SZ Grafik

Bis Ende September 2022 würden die Reststrecken an Kirch- und Windbergstraße aus- sowie die nicht mehr benötigten Provisorien zurückgebaut. Bis Oktober 2022 soll der Ausbau der B170 in diesem Abschnitt komplett beendet sein. Autofahrern stehen dann in Richtung Dippoldiswalde zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Zwischen der Kreuzung Windbergstraße und der S191 werden die vorhandenen Fahrspuren ausgebaut.

Ausbau für mehr Sicherheit

Für das Gesamtprojekt werden Baukosten in Höhe von 6,3 Millionen Euro angegeben, die größtenteils vom Bund getragen werden. An der Finanzierung beteiligt sind zudem der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und die Gemeinde Bannewitz.

Der Ausbau der B170 zwischen der Kohlenstraße in Dresden und der Horkenstraße in Bannewitz (S191) ist ein Pilotprojekt des Freistaates Sachsen. Spezielle Technologien sollen nach Informationen des Landesamtes dabei helfen, die aktuelle Verkehrslage zu ermitteln und daraus entsprechende Maßnahmen abzuleiten.

Neben einem besseren Verkehrsfluss soll damit auch die Verkehrssicherheit erhöht werden, heißt es. „Es wird zum Beispiel Videotechnik eingesetzt, um Fahrzeugpulks zu erfassen. Danach lässt sich dann der Verkehr an Ampelanlagen zielgerichteter steuern“, sagt Lasuv-Sprecherin Stephan.

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