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Bautzen

Bautzen: Bombardier-Brücke ist fertig

Das Unternehmen ist jetzt für den Lieferverkehr besser erreichbar – dank einer millionenschweren Investition.

Die neue Brücke über die Spree in Bautzen ist fertig. Sie ist Teil der neuen Zufahrt zum Bombardier-Werk.
Die neue Brücke über die Spree in Bautzen ist fertig. Sie ist Teil der neuen Zufahrt zum Bombardier-Werk. © SZ/Uwe Soeder

Bautzen. Der geplante offizielle Akt der Freigabe fiel wegen Corona kurzfristig aus, aber genutzt werden kann sie nun: Die neue Brücke bei Bombardier in Bautzen ist fertig. Damit hat die Stadt eine millionenschwere Baumaßnahme fast abgeschlossen – und das Werksgelände an der Spree eine neue Zufahrt bekommen.

Die neue Brücke ist nur ein Teil davon. Seit September vorigen Jahres wurde zunächst ein Stück der Neustädter Straße ausgebaut und anschließend die kleine Straße, die von dort abzweigt und in Richtung Humboldthain führt. Bisher handelte es sich um eine nur drei Meter breite Fahrbahn mit Kopfsteinpflaster, ohne Fuß- und Radweg. Die neue Straße wurde breiter und ein Stück weiter östlich gebaut, und es gibt nun einen Gehweg, was auch allen zugute kommt, die zu Fuß zur Gartenanlage oder zum Stadion Humboldthain wollen.

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Die ehemals namenlose Verbindung heißt nun Johann-Friedrich-Petzold-Straße, benannt nach dem Gründer des Maschinenbauwerks, das als Vorläufer des heutigen Waggonbau-Betriebes gilt. Vor wenigen Wochen hatte der Stadtrat diese Namensgebung beschlossen.

Herzstück der neuen Zufahrt ist aber die neue Brücke über die Spree. Die alte an dieser Stelle genügte den Anforderungen nicht mehr, zudem war sie mehrfach bei Hochwasser beschädigt worden. Bombardier und Stadtverwaltung hatten deshalb seit Längerem Gespräche über eine neue Zufahrt geführt, auch als Entlastung der bisherigen Hauptzufahrt über die Fabrikstraße. 

Zufahrt ist jetzt für 40-Tonner ausgelegt

Das Unternehmen hatte angekündigt, in seinen Bautzener Standort investieren zu wollen, was mittlerweile auch geschehen ist. So wurde vor einem Jahr ein neues Testcenter eingeweiht. Diese Entwicklung, so die Argumentation, bringt auch mehr Verkehr mit sich. Laut Stadtverwaltung wird mit fast zwei Millionen Fahrbewegungen pro Jahr gerechnet. Dazu tragen auch die Beschäftigten bei, wenn sie mit dem Auto zur Arbeit kommen. Außerdem sind auf dem Werksgelände neben Bombardier weitere kleinere Unternehmen ansässig.

Die neue Zufahrt ist nun für 40-Tonner ausgelegt. Rund 3,2 Millionen Euro hat die Stadt dafür investiert, der Freistaat hat 2,3 Millionen Euro beigesteuert. Einige Restarbeiten abseits der Straße müssen noch erledigt werden, so Stadtsprecherin Laura Ziegler. Dabei handele es sich um Ausgleichsmaßnahmen direkt an der Spree, wodurch der Verkehr nicht behindert werde. Und vielleicht, so kündigt Laura Ziegler an, gibt es ja, wenn es die Corona-Bedingungen zulassen, doch noch einen offiziellen Akt zur Verkehrsfreigabe.

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