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Senf-Fabrik will Löhne anpassen

Im Werk von Bautz'ner wird gestreikt. Doch das Unternehmen Develey hat der Gewerkschaft ein Angebot unterbreitet. In einem Punkt gibt es aber noch Uneinigkeit.

Das Senfwerk in Bautzen gehört zum Unternehmen Develey Senf und Feinkost. Arbeitgeber und Gewerkschaft konnten sich bislang noch nicht auf neue Tariflöhne einigen.
Das Senfwerk in Bautzen gehört zum Unternehmen Develey Senf und Feinkost. Arbeitgeber und Gewerkschaft konnten sich bislang noch nicht auf neue Tariflöhne einigen. © Archivfoto: dpa

Bautzen. Das Unternehmen Develey Senf und Feinkost hat laut eigenen Angaben eine neues  Tarif-Angebot für die Mitarbeiter des Werkes in Bautzen gemacht. Dieses habe die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) am 17. September erhalten. "Inzwischen können wir in der Höhe der Lohnforderungen keinen Dissens mehr ausmachen", teilte Develey am Dienstagmittag mit. Das Thema der Lohnangleichung  innerhalb Deutschlands habe man dabei berücksichtigt. 

Uneinigkeit bestehe noch im Zeitrahmen, in dem die Lohnsteigerungen greifen sollen. "Hierbei geht es um wenige Monate Unterschied zwischen unserem Angebot und der Forderung der NGG Ost", heißt es weiter. Das Ziel von Develey sei es, die Entlohnung an die wirtschaftliche Entwicklung anzupassen und das Werk Bautzen zukunftsfähig zu halten.  

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Am Montag hatten Mitarbeiter von Bautz'ner Senf auf dem Kornmarkt auf ihre Situation aufmerksam gemacht und erklärt, warum sie höhere Löhne fordern.
Am Montag hatten Mitarbeiter von Bautz'ner Senf auf dem Kornmarkt auf ihre Situation aufmerksam gemacht und erklärt, warum sie höhere Löhne fordern. © SZ/Uwe Soeder

Die NGG hatte die Mitarbeiter von Bautz'ner Senf zu einem fünftägigen Streik aufgerufen, der mit der Nachtschicht am vergangenen Sonntagabend begonnen hatte. NGG und Senf-Mitarbeiter fordern zwölf Euro Stundenlohn für die unterste Lohngruppe, eine Lohnerhöhung für alle Mitarbeiter um 310 Euro sowie die Lohnangleichung zwischen Ost und West. (SZ/dab)

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