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Bautzen: Neues Gutachten zur Spreebrücke

Die Stadt nennt jetzt Zahlen, wie viele Touristen die Brücke anlocken könnte. Doch eine wichtige Frage ist nach wie vor offen.

So könnte eine neue Spreebrücke zwischen Bautzener Altstadt und Parkplatz Schliebenstraße aussehen.
So könnte eine neue Spreebrücke zwischen Bautzener Altstadt und Parkplatz Schliebenstraße aussehen. © Visualisierung: Ehrlich Architekturbüro

Bautzen. Der Bautzener Stadtverwaltung liegen jetzt die Ergebnisse eines neuen Gutachtens zu einer möglichen neuen Brücke über die Spree vor. Das teilt der kommissarische Pressesprecher der Stadt, Markus Gießler, mit. Konkret geht es um eine „Studie zur Ermittlung der touristischen Wertschöpfung durch den Bau einer Fußgängerbrücke für die Stadt Bautzen“, oder auch kurz: um ein Tourismusgutachten.

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Diese Studie liege der Stadt derzeit im Entwurf vor. Voraussichtlich noch in diesem Monat soll sie dem Stadtrat vorgestellt werden. „Die Studie zeigt, dass durchaus bis zu 300.000 Touristen mehr in die Stadt geholt werden könnten“, heißt es in der Mitteilung der Stadtverwaltung. „Die neue Spreequerung als Attraktion und Belebungsfaktor für die westliche Altstadt ist dabei ein zentraler Punkt.“

Ob ein Bürgerentscheid kommt, ist weiter unklar

Wie sich die Zahl zusammensetzt und wie eine Brücke dazu führen soll, erklärt die Stadtverwaltung nicht. Aber: „Teil der Studie ist auch eine Umfrage unter dem Bautzener Gastgewerbe und den Händlern“, heißt es. „Dabei hat sich gezeigt, dass mehr als zwei Drittel der Befragten davon ausgehen, dass ein direkter Zugang von der westlichen Altstadt zum Parkplatz Schliebenstraße für die Kunden und den eigenen Betrieb von Vorteil wären und dass das Brückenvorhaben die Altstadt beleben würde.“

Parallel dazu läuft derzeit eine Ausschreibung für die Entwurfsplanung der Brücke. Im Spätherbst könnten Ergebnisse vorliegen. Außerdem gebe es Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie, so die Stadt.

Wann und ob es zum Bürgerentscheid kommt, ist derzeit weiterhin ungewiss. „Erst, wenn alle Grundlagen für die neue Spreequerung vorliegen – so ist es mit dem Stadtrat vereinbart - kann sich über die Einbeziehung der Bürger verständigt werden“, erklärt die Verwaltung. (SZ/the)

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