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Bautzen

Bautzen: Personalwechsel im Rathaus

Fränzi Straßberger hat das Amt der Gleichstellungsbeauftragten von Andrea Spee-Keller übernommen. Sie will starre Geschlechterklischees abbauen.

Fränzi Straßberger ist die neue Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bautzen.
Fränzi Straßberger ist die neue Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bautzen. © Stadtverwaltung Bautzen

Bautzen. Die Stadt Bautzen hat mit Fränzi Straßberger seit dem 1. September eine neue Gleichstellungs- und Frauenbeauftragte. Darüber informierte jetzt die Stadtverwaltung Bautzen. Fränzi Straßberg tritt die Nachfolge von Andrea Spee-Keller an, die nach 30 Jahren im September die Aufgabe abgibt, sich aber weiterhin auch für Frauen- und Gleichstellungsthemen engagieren will. Andrea Spee-Keller hat sich seit 1990 sehr breitgefächert und immer in enger Zusammenarbeit mit aktiven Frauen und Vereinen  für ein offenes, tolerantes und geschlechtergerechtes Miteinander eingesetzt. 

Hauptaufgabe der kommunalen Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten ist es, sowohl die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Stadtverwaltung als auch in der Bautzener Stadtgesellschaft und darüber hinaus weiter voranzubringen. „Denn auch 30 Jahre nach dem politischen Umbruch, trotz formeller Gleichberechtigung der Geschlechter, gibt es noch einiges zu tun – für Frauen und Männer“, bekräftigt Andrea Spee-Keller.

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Lebt seit elf Jahren in Bautzen

Für Fränzi Straßberger ist Sozialpädagogin und hat einen Master in Management Sozialen Wandel. Für sie ist die Arbeit zum Thema Gleichstellung nicht neu. Zuvor war sie Projektleiterin bei der Fraueninitiative Bautzen. Sie war Mit-Initiatorin der Initiative „Frauen.Wahl.LOKAL Oberlausitz“, die sich seit 2018 für mehr Frauen in politischen Gremien einsetzt. Die 36-Jährige ist in Pirna aufgewachsen und studierte in Dresden und Görlitz. Sie ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt seit elf Jahren in Bautzen.

„Ich werde mich für den Abbau von starren Geschlechterklischees für Frauen und Männer einsetzen, damit alle eine möglichst große Wahlfreiheit in Fragen der eigenen Lebensgestaltung haben. Zum Beispiel sollten Aufgaben in der Familie nicht mehr die berufliche Entwicklung bremsen“, so die neue Gleichstellungsbeauftragte. (SZ)

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