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Per Video in den Bautzener Stasiknast

Wegen Corona sind zurzeit keine Besuche in der Gedenkstätte möglich. Interessenten erfahren trotzdem viel über die Schicksale Inhaftierter - auf sehr eindrucksvolle Art.

Von Miriam Schönbach
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Die Gedenkstätte Bautzen präsentiert sich mit 23 Kurzvideos im Internet. Wenn es nach Besucherreferentin Babara Pohl geht, sind die nur ein Anfang.
Die Gedenkstätte Bautzen präsentiert sich mit 23 Kurzvideos im Internet. Wenn es nach Besucherreferentin Babara Pohl geht, sind die nur ein Anfang. © SZ/Uwe Soeder

Bautzen. Es ist Stoff für einen ganzen Roman: Am 21. Dezember 1989 verlässt Bodo Strehlow als einer der letzten politischen Gefangenen der DDR den Stasiknast von Erich Mielke. Knapp zehn Jahre hatte der Volksmarinesoldat in seiner scharf bewachten Isolationszelle Nr. 135 in Bautzen II gesessen. Der junge Mann hatte mit einem Schiff der DDR-Grenzpatrouille versucht, über die Ostsee in den Westen zu gelangen. Die schlafende Mannschaft wollte er mit zwei Vorhängeschlössern unter Deck halten. Doch die Flucht misslang, als er bereits in westdeutschen Gewässern war, überwältigen ihn seine Kameraden. Das Urteil: lebenslänglich - für mehrfach versuchten Mord, Fahnenflucht und Geheimnisverrat.

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