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Dresden

Dresden: Demo vorm Landtag

Die Gruppe Extinction Rebellion hat am Freitag in Dresden mehr Bürgerbeteiligung und eine faire Verteilung von Rettungsgeldern gefordert.

Extinction Rebellion machten am Freitag Theater vor dem Landtag in Dresden.
Extinction Rebellion machten am Freitag Theater vor dem Landtag in Dresden. © Henry Berndt

Dresden. Mit einer Demonstration samt Theaterspiel wollten am Freitagnachmittag Mitglieder der Umweltschutzbewegung Extinction Rebellion auf sich aufmerksam machen. 14 Uhr trafen sie sich auf einer Wiese vor dem Sächsischen Landtag in Dresden.

An der Performance beteiligten sich etwa 20 Menschen, die mit Plakaten zunächst in die Rolle von Lobbyisten schlüpften und sich symbolisch an den Rettungsgeldern aus der Corona-Krise bedienten. Kurz darauf zeigten sich die Demonstranten dann in bunten Farben und verkündeten ihre Forderungen nach einer bundesweiten Bürgerversammlung noch in diesem Jahr, Pflegeboni sowie Klimaneutralität bis 2025.

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Extinction Rebellion kritisieren, dass die Regierungsform nicht in der Lage sei, die notwendigen Beschlüsse zu fassen, um einen "sozial-ökologischen Kollaps" abzuwenden. "Gründe hierfür sind ein Denken in kurzfristigen Legislaturperioden und Parteienklientel sowie der übermäßige Einfluss von Wirtschaftslobbyismus - besonders von Branchen, die auf fossiler Infrastruktur beruhen", heißt es in einer Mitteilung.

So werde in der Corona-Krise über Abwrackprämien verhandelt, während wirklich hilfebedürftige Menschen allein gelassen würden.

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Die Gruppe Extinction Rebellion wollte mit einem Banner auf die Klimakrise aufmerksam machen. Das war am Denkmal zu lesen.

Die Aktion vorm Landtag am Freitag blieb von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt und wurde zudem vom Dröhnen der angrenzenden Baustelle übertönt. (SZ/hbe)

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