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Corona: Krankenhäuser melden sich zu Wort

In einer gemeinsamen Erklärung wollen alle Kliniken des Landkreises Görlitz Mut und Zuversicht aussprechen, aber auch an die Hygieneregeln erinnern.

Hygiene ist nicht nur, aber vor allem in den Krankenhäusern wie hier in Zittau derzeit oberstes Gebot.
Hygiene ist nicht nur, aber vor allem in den Krankenhäusern wie hier in Zittau derzeit oberstes Gebot. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Das ist ein ungewöhnlicher Schritt: Alle sechs Krankenhäuser des Landkreises haben am Freitag eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Sie wollen damit der Bevölkerung in dieser bewegten und schwierigen Zeit der Pandemie Mut und Zuversicht aussprechen. Alle Häuser seien auch in der fortgeschrittenen Pandemie weiterhin für die Menschen da. „Wir helfen und versorgen. Wir hören zu. Wir machen Mut“, heißt es. Doch müssten die Menschen in unseren Einrichtungen auch geschützt werden. Deshalb bitten sie, die strengeren Besucherregelungen und Hygienemaßnahmen wie medizinische Mund-Nasen-Bedeckung, die Abstandsregeln, gründliche Händedesinfektion und notwendige Tests weiterhin einzuhalten.

„Bitte unterstützen Sie uns und informieren Sie auch alle Menschen, die Ihnen am Herzen liegen. Danke!“, heißt es in dem Appell, den die beiden Görlitzer Krankenhäuser, das Emmaus-Krankenhaus in Niesky, das Orthopädische Zentrum Rothenburg, das Klinikum Oberlausitzer Bergland sowie das Kreiskrankenhaus Weißwasser unterzeichnet haben. 117 Menschen sind aktuell mit einer Corona-Erkrankung in den Kliniken des Landkreises, 21 davon benötigen eine intensivmedizinische Betreuung.

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Sieben weitere Todesopfer

Sieben weitere Personen sind im Zeitraum vom 10. bis 22. April in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Es handelt sich um drei Frauen und vier Männer im Alter von 58 und 94 Jahren. Damit erhöht sich die Zahl der an oder mit Corona Verstorbenen im Landkreis Görlitz auf 1.068.

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Indes ist die Zahl der Neuinfektionen mit 64 am Freitag vergleichsweise niedrig. Am Vortag waren es 109 neue Fälle, vor einer Woche 81. Die 7-Tage-Inzidenz betrug am Freitag 227 und sank leicht. Derzeit sind 991 Personen mit positivem PCR-Test in häuslicher Quarantäne.

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