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Kreis Meißen: 158 Patienten wegen Corona im Krankenhaus

Die Inzidenz im Landkreis Meißen hält sich im Bereich über 400. Die meisten aktiven Infektionsfälle gibt es in Radebeul, Meißen und Riesa.

Von Ulf Mallek
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Eine dritte Impfung mit dem Impfstoff von Biontech schützt vor der neuen Omikron-Variante, so das Leibniz-Institut. Im Landkreis Meißen hält sich die Inzidenz bei etwa 440.
Eine dritte Impfung mit dem Impfstoff von Biontech schützt vor der neuen Omikron-Variante, so das Leibniz-Institut. Im Landkreis Meißen hält sich die Inzidenz bei etwa 440. © Sebastian Gollnow/dpa

Meißen. Es geht zu Jahresbeginn weiter sehr leicht abwärts mit den Inzidenzen. Langsam nähert sich der Landkreis Meißen sogar bundesweit dem Mittelfeld. Das liegt aber vor allem daran, dass andere Landkreise wieder steigen. Das Robert-Koch-Institut meldet am 3. Januar einen Sieben-Tage-Inzidenzwert für den Landkreis Meißen von 443,1 (Vortag: 443,9). Im Vergleich zum Vortag sind 102 weitere positiv auf das Sars-CoV-2-Virus getestete Personen hinzugekommen. Das teilte das Landratsamt am Montag mit. Im Landkreis Meißen gibt es damit seit Beginn der Pandemie 45.104 positiv getestete Fälle. Gegenüber Sonntag wurde ein Fall korrigiert. Gegenwärtig halten sich 2.502 positiv getestete Personen in behördlich angeordneter Quarantäne auf.

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 158 Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Davon sind 22 Personen geimpft und 136 ungeimpft. Von den hospitalisierten Personen werden 32 Patienten auf der Intensivstation behandelt (drei Personen geimpft und 29 ungeimpft). Mit einer weiteren verstorbenen Person erhöht sich die Gesamtzahl der Todesfälle auf 840.

Foto: Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen © Gesundheitsamt Meißen
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Die meisten aktiven Infektionen meldet das Gesundheitsamt für Radebeul (320), das vor Meißen (316) und Riesa (249) liegt. Danach folgen Coswig (214), Weinböhla (161) und Großenhain (119). Die wenigsten Infektionen gab es in Priestewitz (14), Strehla (21) und Hirschstein (24). Im gesamten Landkreis sind in den letzten sieben Tagen 476 Personen in der Altersgruppe zwischen 35 und 59 Jahren positiv auf Corona getestet worden. So viele wie in keiner anderen Altersgruppe. Bei den über 80-Jährigen waren es 40 Personen, bei den ganz jungen der 0 bis 4-Jährigen 22 Personen. Die höchste Inzidenz unter den Gemeinden im Landkreis hat Niederau (810,6) vor Ebersbach (669,1) und Nünchritz/Glaubitz (652,8) (Stand 30. Dezember 2021).

Boostern hilft gegen Omikron

Ein Team des Leibniz-Instituts konnte zeigen, dass Antikörper von Genesenen die neue Omikron-Variante kaum hemmen. Auch die nach zweifacher Biontech-Impfung gebildeten Antikörper wiesen gegen die Omikron-Variante eine deutlich geringere Wirksamkeit als gegen die Delta-Variante auf. Eine bessere Hemmung wurde nach dreifacher Biontech-Impfung ebenso wie nach Kreuzimpfung mit AstraZeneca und Biontech beobachtet. Boostern hilft also gegen Omikron.
Die Omikron-Variante scheint sich schneller auszubreiten als alle vorigen Varianten und könnte schon bald global dominieren. Fest steht: Eine Impfung führt zur Bildung von Antikörpern, die wesentlich zum Schutz vor einer schweren Erkrankung mit Omikron beitragen. Das trifft auch auf eine überstandene Infektion zu.