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Ein weiterer Corona-Toter im Landkreis Meißen

Der Anstieg der Meißner Tages-Fallzahlen nimmt wieder Fahrt auf. Die größte Ansteckungsgefahr für Coronaviren lauert im eigenen Haushalt.

Ein gebrauchter Mund-Nasen-Schutz liegt im Herbstlaub. Das erste Wochenende im Teil-Lockdown, ist auch im Landkreis Meißen vorbei. Die Corona-Fallzahlen ziehen wieder an.
Ein gebrauchter Mund-Nasen-Schutz liegt im Herbstlaub. Das erste Wochenende im Teil-Lockdown, ist auch im Landkreis Meißen vorbei. Die Corona-Fallzahlen ziehen wieder an. © Swen Pförtner/dpa

Meißen. Die täglichen Corona-Fallzahlen steigen wieder stärker an. Im Landkreis Meißen sind bislang 1.342 Personen positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet worden, teilte das Landratsamt am Montag mit. Davon befinden sich 669 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. Gegenüber dem Vortag sind 42 neu infizierte Personen hinzugekommen. Am Sonntag waren es nur 26 neue Fälle, am Samstag 55. 

Zudem sind 840 Kontaktpersonen von positiven Fällen in behördlich angeordneter Quarantäne. Der Inzidenzwert für den Landkreis Meißen liegt bei 168,1 (Sonntag: 162,7).

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Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 72 Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. 14 von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt. 31 Personen sind insgesamt verstorben.  Das ist ein Todesfall mehr als am Sonntag. 

Foto: Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen © Gesundheitsamt Meißen
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Foto: Gesundheitsamt Meißen © Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen © Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen © Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen © Gesundheitsamt Meißen

Wo lauern die größten Gefahren, sich mit dem Coronavirus anzustecken? Indonesische Wissenschaftler geben dazu in einer neuen Studie Auskunft. Darüber informiert das Deutsche Gesundheitsportal. Klare Antwort: Die meisten  Corona-Infektionen entstehen in einem Haushalt. Besonders die Nähe zu anderen Personen und miteinander zu sprechen, erhöhen das Risiko einer Infektion. Außerhalb des Haushalts gelten vor allem der Kontakt zu mehr als einem Infizierten, mindestens 30 Minuten miteinander sprechen und gemeinsames Fahren im Fahrzeug als Risikofaktoren. Auch gemeinsame Mahlzeiten und die Nutzung des Badezimmers können ein Risiko darstellen.

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Laut RKI stecken sich im Schnitt in der Familie 3,2 Personen mit dem Coronavirus an. Dennoch  bleibt die Übertragung voraussichtlich nur innerhalb der Familie. An zweiter Stelle finden Corona-Infektionen in Alten- und Pflegeheimen statt. Hier stecken sich im Schnitt fast 19 Personen an.

Auch in Geflüchtetenunterkünften sei die Ansteckungsgefahr mit durchschnittlich 21 Personen hoch. Wo Menschen also dicht zusammenleben, scheinen sich die Corona-Infektionen häufiger zu verbreiten.

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