merken
PLUS Meißen

Meißen: Aktuell gibt es 320 Corona-Infizierte

Der Inzidenzwert für den Landkreis Meißen ist auf rund 70 gefallen. Corona-Fälle sind in fünf Kitas aufgetreten. Krebspatienten können jetzt eher geimpft werden.

Utensilien für einen Corona-Schnelltest. Die Lage im Landkreis Meißen ist recht stabil, der Inzidenzwert sinkt weiter. Jetzt kommt langsam schon die 50 in Sichtweite.
Utensilien für einen Corona-Schnelltest. Die Lage im Landkreis Meißen ist recht stabil, der Inzidenzwert sinkt weiter. Jetzt kommt langsam schon die 50 in Sichtweite. © René Meinig

Meißen. Die neuen Corona-Fälle im Landkreis Meißen stabilisieren sich auf einem ermäßigten Niveau. Gegenüber dem Vortag sind am Freitag 38 positiv auf Sars-CoV-2 getestete Personen hinzugekommen, teilte das Landratsamt mit. Damit sind bislang insgesamt 12.399 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. 320 Personen befinden sich aktuell in behördlich angeordneter Quarantäne. Am Donnerstag betrug der Tageszuwachs 35 Fälle, am Mittwoch 36 Fälle, am Dienstag waren es neun Personen, am Montag acht und am Sonntag 25.

Zudem halten sich gegenwärtig 374 Kontaktpersonen von positiven Fällen in behördlich angeordneter Quarantäne auf. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert für den Landkreis Meißen, ermittelt durch das Robert-Koch-Institut, beträgt 73,6 (Vortag: 92,3). Das Gesundheitsamt Meißen errechnete einen Wert von 79.

Anzeige
Vernünftige Rendite statt 0 % Zinsen
Vernünftige Rendite statt 0 % Zinsen

Geld anlegen. Klassische Zinsen kassieren. Das ist auf absehbare Zeit schwierig. Mit MeinInvest investiert man in die Zukunft!

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 107 Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Zehn von ihnen liegen auf der Intensivstation. Insgesamt sind 518 Personen verstorben. Dies sind zwei weitere Todesfälle im Vergleich zum Vortag.

© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen © Gesundheitsamt Meißen

Die meisten der aktuell 320 aktiven Infizierten wohnen in Radebeul (62), Riesa (49), Meißen (26), Großenhain (20), Coswig (19), Nünchritz/Glaubitz (16), Zeithain (16) und Strehla (13). Mit je einem Fall gibt es die geringste Anzahl in der Gemeinde Hirschstein und Lommatzsch.

Nach Angaben des Landratsamtes sind fünf Kitas, drei Krankenhäuser, zwei Seniorenheime und eine Schule von Corona-Fällen betroffen.

Weiterführende Artikel

Kreis Meißen: Bus und Bahn trotzen Corona

Kreis Meißen: Bus und Bahn trotzen Corona

Der Verkehrsverbund Oberelbe erhält von seinen Nutzern gute Schulnoten. Das hat auch mit der Pandemie zu tun.

Krebspatienten können unabhängig vom Alter jetzt eher gegen Corona geimpft werden. Das hat das Bundesgesundheitsministerium festgelegt. Voraussetzung ist eine "behandlungsbedürftige Krebserkrankung", so die Deutsche Krebsgesellschaft e.V.. Nötig, für die Durchsetzung des Anspruchs, ist die Vorlage eines ärztlichen Attestes oder die Bescheinigung des behandelnden Krankenhauses. „Wir raten dringend dazu, dass die Bescheinigung auf der Grundlage einer Beratung mit dem behandlungsführenden Onkologen oder Arzt erstellt wird“, sagt Thomas Seufferlein, Präsident der Krebsgesellschaft. In manchen Fällen nimmt der Impfschutz durch eine onkologische Therapiemaßnahme ab und muss danach aufgefrischt werden. „Krebsbetroffene, die Fragen zur Impfung haben oder sich nicht sicher sind, sollten sich daher immer mit dem Arzt in Verbindung setzen, der ihre onkologische Behandlung führt und ihren Krankheitsverlauf am besten kennt“, so Seufferlein.

Mehr lokale Nachrichten aus Meißen lesen Sie hier.

Mehr lokale Nachrichten aus Radebeul lesen Sie hier.

Mehr lokale Nachrichten aus Riesa lesen Sie hier.

Mehr lokale Nachrichten aus Großenhain lesen Sie hier.

Mehr zum Thema Meißen