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Klinikum: Corona-Tests für Mitarbeiter

Die Aktion in Ebersbach und Zittau richtet sich vorrangig an polnische und tschechische Kollegen. Neu ist auch ein Corona-Sicherheitsdienst.

Das Klinikum Oberlausitzer Bergland verschärft die Sicherheitsvorkehrungen gegen das Coronavirus.
Das Klinikum Oberlausitzer Bergland verschärft die Sicherheitsvorkehrungen gegen das Coronavirus. © Matthias Weber

Mit Blick auf die deutlich steigenden Covid19-Fälle in den Nachbarländern Tschechien und Polen hat sich das Klinikum Oberlausitzer Bergland entschieden, seine Mitarbeiter mit Wohnsitz im Ausland regelmäßig einem Corona-Test zu unterziehen. Das bestätigte Krankenhaus-Sprecherin Jana-Cordelia Petzold auf Nachfrage. Seit bekannt wurde, dass  Tschechien nun zum Risikogebiet zählt, wurde über einen solchen Schritt  beraten.

Demnach werde den Mitarbeitern, die vor allem aus Tschechien und Polen zum Arbeiten an die beiden Standorte in Zittau und Ebersbach kommen, zweimal wöchentlich die Möglichkeit zu einem Test angeboten, erklärt Frau Petzold. Diese Möglichkeit haben alle Berufsgruppen, nicht nur für Ärzte, betont sie. Verpflichtend seien die Tests nicht, aber "sie werden sehr stark nachgefragt, da es für die Kollegen selbst eine große Sicherheit bietet", fügt sie hinzu. Abgesehen davon können sich auch Mitarbeiter, die in Deutschland wohnen, auf Wunsch einem solchen Test unterziehen. "Der Schutz unserer Mitarbeiter genießt in unseren Häusern höchste Priorität neben dem Schutz unserer Patientinnen und Patienten, deren Angehörigen und Familien", erklärt Frau Petzold.

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Diesen Schutz will das Klinikum zudem noch auf andere Art absichern: Seit Oktober ist auf dem Klinikgelände eine Art Corona-Sicherheitsdienst tätig. Die Mitarbeiter der Sicherheitsfirma sollen die Besucher daran erinnern und mahnen, sich an die geltenden Regeln - wie beispielsweise das Tragen eines Mundschutzes - zu halten. "Leider wird dies durch Teile der Besucher nicht anerkannt, so dass wir den Einsatz einer Sicherheitsfirma veranlasst haben, um hier entsprechend einzuwirken", erklärt die Krankenhaussprecherin.

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