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Wenn die Einbrecher zweimal kommen

Vor Weihnachten nahmen sie das Spielzeug der Kinder mit, jetzt den Grill. Die Vohrs sind in und um Dohna nicht die einzigen Opfer.

Christian Vohr zeigt die Tür, an der sich die Einbrecher zu schaffen machten.
Christian Vohr zeigt die Tür, an der sich die Einbrecher zu schaffen machten. © Daniel Schäfer

Die erste böse Überraschung erlebten die Vohrs vor Weihnachten. Am 22. Dezember hatten sie in ihrem Garten am Max-Winkler-Weg in Köttewitz nachgesehen, ob alles in Ordnung ist. So wie alle zwei Tage. Doch diesmal war nichts in Ordnung. Auf ihrer Runde entdeckten sie eine offene Tür. Das Spielzeug der Kinder dahinter - weg. Seither gehen sie täglich im Garten nach dem Rechten sehen.

Weitere Einbrüche in und um Dohna

Am Mittwoch nach Neujahr der nächste Schreck. Als sie da die Tür des Schuppens offen sahen, ahnten sie es schon. Diesmal sind diverses Werkzeug sowie der Grill verschwunden. An dem Grill hängt ihr Mann, an dem Werkzeug Doreen Vohr. "Es ist vieles von meinem verstorbenen Opa", sagt sie. Auch die Biertischgarnitur für die Kinder, die der Opa gebaut hatte, wurde mitgenommen. Erst das Spielzeug, jetzt das: "Es reicht", sagt die junge Mutter.

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Von den sieben Pachtland-Gärten sind mindestens zwei in den vergangenen Tagen von Dieben heimgesucht worden. Die Polizei hat zwei Fälle aufgenommen. Der Wert der aus den beiden Schuppen gestohlenen Werkzeuge beträgt rund 800 Euro, der Sachschaden rund 200 Euro. Wie oft in solchen Fällen ist der emotionale Wert nicht mit Geld zu bewerten auch nicht wieder gutzumachen. In Dohna sind in den vergangenen Tagen und Wochen auch mehrere Garagen ausgeräumt worden.

Diebe kommen im Schutz der Dunkelheit

Der Winter ist die Zeit, in der Gärten leer stehen und Diebe oft ein Leichtes haben. So wie es die Vohrs machen, immer mal nachsehen, ist schon richtig. Die Einbrüche können sie damit nicht verhindern. Zumal die Einbrecher im Schutz der Dunkelheit kommen. Die Zeit, in der sich Vohrs um ihre Kinder kümmern.

Wenn sie jetzt ihre Runde drehen, ist ihnen immer etwas mulmig. Naja, viel ist bald nicht mehr zu holen", sagt Doreen Vohr mit einem sarkastischen Unterton. Die Chancen, dass die Polizei die Einbrecher findet, sind in der Regel gering.

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