SZ + Löbau
Merken

So läuft der Feuerzauber mit den neuen Coronaregeln

Trotz 2G: Der Einkaufsabend findet am Freitag wie geplant statt - mit ein paar kleinen Anpassungen.

Von Romy Altmann-Kuehr
 3 Min.
Teilen
Folgen
Den Feuerzauber-Abend in Neugersdorf (hier ein Archivfoto) gibt es diesen Freitag wieder - mit etwas mehr Abstand als üblich.
Den Feuerzauber-Abend in Neugersdorf (hier ein Archivfoto) gibt es diesen Freitag wieder - mit etwas mehr Abstand als üblich. © Archivfoto: Matthias Weber

Seit Montag gilt in Sachsen eine neue Coronaschutzverordnung, die vor allem das kulturelle Leben erneut einschränkt. Zu manchen Bereichen, besonders in Innenräumen, haben nur Geimpfte und nachweislich Genesene Zutritt. Was bedeutet das nun für beliebte Veranstaltungen, wie den Feuerzauber in Neugersdorf? Der findet zwar unter freiem Himmel statt, viele Besucher sind aber erfahrungsgemäß zu erwarten.

Noch im vorigen Monat hatte sich der Vorstand des Gewerbevereins Oberland, der den traditionellen Einkaufsabend im Feuerzauber organisiert, verhalten gezeigt mit einer Prognose, ob die Veranstaltung tatsächlich wie gewohnt wird stattfinden können. Nun steht fest: Der Feuerzauber findet statt. Denn es handelt sich um einen traditionell wiederkehrenden Einkaufsabend mit weihnachtlichem Ambiente - also einen Weihnachtsmarkt. Und dafür gelten ja besondere Regelungen.

Geschäfte im Ortsteil Neugersdorf machen mit und haben an diesem Abend bis 22 Uhr geöffnet. Das Ganze wird sich wie gewohnt hauptsächlich entlang der Hauptstraße abspielen.

"Bitte haltet euch an die Regeln"

Der Gewerbeverein hat ein Hygienekonzept erstellt und das an die aktuell geltende Coronaschutzverordnung angepasst. Das beinhaltet unter anderem die inzwischen allgemein bekannten Regeln, zum Beispiel, dass zu unbekannten Dritten anderthalb Meter Abstand eingehalten werden soll. Ist das nicht möglich, etwa beim Anstehen an Geschäften oder Buden, ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Stark alkoholisierte Personen dürfen nicht auf das Veranstaltungsgelände.

Das erstreckt sich von der Postkreuzung bis zur Einmündung Martin-Luther-Straße. Dieser Bereich ist bis 22.30 Uhr für den Verkehr gesperrt. Im Stadtgebiet werden drei Verweilzonen eingerichtet: in den Schilleranlagen, auf dem Karl-Marx-Platz und an der Parkstraße. Dort dürfen sich jeweils maximal 1.000 Besucher aufhalten, das wird von Polizei und Sicherheitsdienst überwacht. Ein privates Sicherheitsunternehmen ist engagiert worden und ist mit zehn Mitarbeitern vor Ort, teilt der Gewerbeverein mit. Außerdem gibt es sogenannte "Bereiche für fließende Besucherströme" - das sind die Gehwege beidseits der Hauptstraße.

Dafür, was sich in den teilnehmenden Geschäften abspielt, sind die Inhaber selbst verantwortlich. Hier gilt wie seit Monaten überall in Läden üblich: Maskenpflicht.

Der Gewerbeverein weist ausdrücklich daraufhin: 3G- oder 2G-Regeln, Testpflicht oder Kontakterfassung gibt es nicht. Das sei in diesem Format der Veranstaltung nicht erforderlich. Und weiter betont der Veranstalter-Verein: "Ein G ist uns ganz wichtig: Gesunder Menschenverstand. Bitte haltet euch an die wenigen Regeln die bestehen, hockt nicht zu eng aufeinander und habt hoffentlich etwas Spaß bei uns."