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Geht das Impfen in der Hartharena weiter?

Bis Dienstagabend wurden in Hartha mehr als 1.250 Bürger geimpft. Nun macht die Verwaltung Hausärzten ein besonderes Angebot.

Der 17-jährige Anton Boehnke aus Hartha hat am Wochenende seine zweite Corona-Impfung in der Hartharena erhalten. Er ist einer von mehr als 1.250 Bürgern.
Der 17-jährige Anton Boehnke aus Hartha hat am Wochenende seine zweite Corona-Impfung in der Hartharena erhalten. Er ist einer von mehr als 1.250 Bürgern. © Lars Halbauer

Hartha. „Es hat alles so geklappt, wie geplant“, resümiert Harthas Bürgermeister Ronald Kunze (parteilos) am Dienstag. „Die Leute sind fast alle zu ihren Terminen gekommen, es gab keine Probleme und mehr als 1.250 Bürger sind geimpft. Ein tolles Ergebnis!“

Das Ergebnis aus der Zusammenarbeit zwischen Hartharena, Malteser Hilfsdienst, Johanniter, Bundeswehr und dem Deutschen Roten Kreuz. Vor drei Wochen kamen die Bürger zur Erstimpfung, ein Großteil von ihnen auch zur Zweiimpfung am vergangenen Wochenende sowie am Montag und Dienstag.

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„Einige mussten sich nur einmal impfen lassen, da sie bereits mit dem Coronavirus infiziert waren“, erklärt Kunze. „Deshalb konnten noch einige andere Genesene nachrücken, die ihre erste und einzige Impfung in den vergangenen Tagen erhalten haben.“

Ronald Kunze stellt Hartharena zum Impfen zur Verfügung

Doch mit dem Ergebnis der letzten Wochen will sich der Bürgermeister nicht zufriedengeben. „Wir haben hier eine tolle Möglichkeit, dann sollten wir die doch auch weiterhin nutzen“, so Kunze. Nach Rücksprache mit den Harthaer Hausärzten will er Räumlichkeiten in der Sporthalle auch weiterhin für Corona-Impfungen zur Verfügung stellen.

Wie er erläutert, könnten interessierte Mediziner, die beispielsweise hundert Impfdosen haben, kostenfrei Räume in der Hartharena nutzen, um die Immunisierungen besser zu organisieren.

Wie der Bürgermeister erfahren habe, seien die Möglichkeiten zur Impfung in den Praxen meist nicht so gut gegeben. „Meistens fehlt der Platz, der hier genügend zur Verfügung steht“, erklärt Ronald Kunze. Der Leiter des städtischen Kultur- und Sportbetriebs Günter Roßberg hinzufügt, könnten beispielsweise der Spiegelsaal oder die Räumlichkeiten in der oberen Etage gut genutzt werden.

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Bei Interesse können sich die Ärzte bei der Stadtverwaltung melden und entsprechende Termine vereinbaren, so der Rathauschef. Er denke, dass das Angebot rege genutzt werden wird. „Die Kosten für die Nutzung bleiben definitiv bei der Stadt. Wir werden keine Rechnungen nachsenden“, versichert Kunze.

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